https://www.faz.net/-gpf-42rs

Dokumentation : Powells Präsentation vor dem Sicherheitsrat

  • Aktualisiert am

Die Präsentation Powells vor dem UN-Sicherheitsrat. Bild 12: Chemiewaffen-Bunker in Taji, Irak Bild: ddp

Der amerikanische Außenminister Colin Powell hat vor dem UN-Sicherheitsrat Zeichnungen gezeigt, die den Krieg gegen den Irak begründen sollen. FAZ.NET dokumentiert die gezeigten Bilder.

          1 Min.

          Der amerikanische Außenminister Colin Powell hat vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gesagt, Bagdad verstecke weiterhin Waffen vor den UN-Inspekteuren und arbeite nicht mit den Vereinten Nationen zusammen. Er zeigte Zeichnungen von mobilen Labors zur Herstellung von Biowaffen, über die der Irak angeblich verfügen soll. FAZ.NET dokumentiert einige der gezeigten Bilder.

          Die Zeichnungen seien nach Angaben von Zeugen entstanden, die geschützt werden müssten, sagte Powell. Die Vereinigten Staaten hätten Zeugenaussagen, wonach Bagdad mindestens sieben solcher Lastwagen mit Biolabors habe. Sie seien aber unter den Tausenden von Lastwagen auf den irakischen Straßen schwer zu finden. Es bestehe für ihn „kein Zweifel“ daran, dass der Irak biologische Waffen habe, sagte Powell.

          Der Irak könne heute in einem Monat mehr biologisches Waffenmaterial produzieren als noch vor dem Golfkrieg von 1991. Damit sei Bagdad in der Lage, „Tausende und Tausende von Menschen zu töten“, sagte Powell. In den Unterlagen aber habe Bagdad „nur einen Teelöffel“ seiner tatsächlichen Vorräte an tödlichen Biowaffensubstanzen wie Anthrax angegeben.

          Bild 13: sanierte Chemiewaffen-Bunker in Taji, Irak

          Weitere Themen

          Groteske Geschichtsklitterung

          Streit über Peter Handke : Groteske Geschichtsklitterung

          Heute wird Peter Handke in Stockholm der Literaturnobelpreis verliehen. Die Debatte um seine Auszeichnung zeigt, wie anfällig selbst solche Milieus für Verschwörungstheorien sind, die sich für aufgeklärt und weltoffen halten.

          Topmeldungen

          Schriftsteller Peter Handke

          Streit über Peter Handke : Groteske Geschichtsklitterung

          Heute wird Peter Handke in Stockholm der Literaturnobelpreis verliehen. Die Debatte um seine Auszeichnung zeigt, wie anfällig selbst solche Milieus für Verschwörungstheorien sind, die sich für aufgeklärt und weltoffen halten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.