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Kardinal Joachim Meisner

Kölner Erzbischof : Kardinal Meisner will zurücktreten

Kardinal Meisner will im Dezember zurücktreten. Ein entsprechendes Gesuch wolle er im Vatikan einreichen, sagte der 79 Jahre alte Kardinal. Meisner steht seit 1989 an der Spitze der größten deutschen Diözese.

Nach Interviewabbruch : Es bleiben viele Fragen an Höcke

Die Aufregung über den Interview-Abbruch und die Drohungen von Björn Höcke verstellt den Blick auf die eigentliche Frage: Wes Geistes Kind ist der AfD-Politiker?

Politisches Engagement : In Altenstadt und anderswo

Die Helden der Demokratie sind in Wahrheit die armen Schweine der Demokratie. Immer weniger wollen ihre Arbeit machen. Das freut die Extremisten.

Zustand der Pädiatrie : Medizin ohne Empathie

Unter den Folgen der Ökonomisierung des Gesundheitssystems müssen vor allem Kinder leiden. Dabei wäre die Lösung des Problems gar nicht so schwierig.

Flüchtlingspakt mit der Türkei : Wo Erdogan recht hat

Der türkische Präsident droht Europa mit einem neuen Strom von Migranten. Doch man sollte ihm genau zuhören. Denn er hat einen Wunsch, den Brüssel nicht einfach abschlagen kann.

Reformen in der Kirche : Päpstlicher Hinterhalt

Erst macht der Papst den Bischöfen Mut, einen Reformprozess anzustoßen. Doch als die ihn beim Wort nehmen, erklärt er sie für inkompetent und unzurechnungsfähig. Das ist einfach irre.

Brexit aus Brüsseler Sicht : Die Interessen der EU

Im Ringen um den Brexit müssen die Errungenschaften der Union geschützt werden. Die Brexit-Verhandlungen sind kein Wunschkonzert – auch wenn viele in London das noch nicht verstanden haben.

Meuthen gegen Steinmeier : Die AfD richtet sich selbst

Es könnte so einfach sein: eine Tradition des Bürgerlichen akzeptieren, die niemand, der bei Sinnen ist, zurückweisen kann. Aber warum wehrt sich die AfD dagegen mit Zähnen und Klauen?
Heilig, heilig, heilig ist der Señor: die Gemeinde von Nuestra Señora del Carmen am Palmsonntag in der Verborgenen Stadt

Heimat des Papstes : Denn der Herr hört die Armen

Der neue Papst Franziskus will die Kirche in den Dienst der Bedürftigen stellen. Was das für ihn bedeutet, kann man in den Elendsvierteln von Buenos Aires sehen. Ein Besuch an der alten Wirkungsstätte des Kirchenoberhaupts.
Avanti: Zuerst kamen die Äußerlichkeiten, jetzt geht Franziskus an die Arbeit

Papst plant Kurienreform : Gegen Hofstaat und Abschottung

Der Papst geht die Reform der kritisierten römischen Kurie an. Ein Gremium aus acht Kardinälen soll Vorschläge dafür erarbeiten. Womöglich werden Räte gestrichen und kollegiale Strukturen geschaffen.
Macht müde Gäule munter: Wundermittel für Mensch und Tier

Fraktur : Tot im Graben

Den Engländern hilft in dieser dunklen Stunde nur noch schwarzer Humor. Und das Wundermittel Ingwer.

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  • Schon zu Beginn seines Pontifikats in der Kritik: Papst Franziskus

    Franziskus und die Militärdiktatur : „Antiklerikale Kampagne gegen den Papst“

    In scharfem Ton hat der Vatikan Vorwürfe wegen der Rolle von Papst Franziskus während der argentinischen Militärdiktatur zurückgewiesen. Es habe nie „glaubwürdige“ Anschuldigungen gegeben, sagt Vatikansprecher Lombardi. Unterdessen empfing Franziskus alle Kardinäle bei einer Audienz.
  • Volksnah: Bergoglio (Mitte) im Mai 2008 in der U-Bahn von Buenos Aires

    Papst Franziskus : In der U-Bahn zur Macht

    Es wird viel über die Bescheidenheit des neuen Papstes gesprochen. Aber in Argentinien sehen ihn Politiker auch kritisch. 1985 war für Bergoglio Frankfurt am Main eine Etappe auf dem Weg zum Papstamt.
  • In der Kathedrale von Buenos Aires jubelten die Menschen, als Papst Franziskus zu den Gläubigen auf dem Petersplatz sprach

    Argentinien und der neue Papst : „Damit haben wir nicht gerechnet“

    Stolz sind sie alle: In Buenos Aires, der Heimatstadt von Papst Franziskus, wurde seine Wahl mit großem Jubel aufgenommen. Jorge Mario Bergoglio wuchs dort in einem Arbeiter- und Mittelklasseviertel auf - bis ihn die Erleuchtung überkam.
  • F.A.Z.-Korrespondent Jörg Bremer : „Es war ein erhebender Moment“

    Jörg Bremer, Rom-Korrespondent der F.A.Z., war auf dem Petersplatz, als sich der neue Papst der Welt vorstellte. Im Telefoninterview erzählt er von Überraschung der Italiener, der Einfachheit der Jesuiten und von einem Papst namens Franziskus, der heute früh zu Fuß zur Arbeit ging.
  • Weißer Rauch über der Sixtinischen Kapelle

    Kommentar zur Papstwahl : Rauch der Geschichte

    Es bleibt richtig, auch Autoritäten des Glaubens in Frage zu stellen, sie kritisch zu begleiten. Aber man sollte dem Althergebrachten mindestens genauso offen gegenübertreten wie den Moden des Augenblicks.
  • Reaktionen auf Papstwahl : „Er wird uns alle noch überraschen“

    Die Wahl von Papst Franziskus ist überall auf der Welt mit großem Jubel aufgenommen worden - und hat ebenso große Erwartungen geweckt. Besonders die Protestanten in Deutschland hoffen auf eine Verbesserung der Ökumene und einen Papst, der sich einmischt.
  • Der neue Papst nennt sich Franziskus, nicht Franziskus I.

    Verwirrung um Papst-Namen : Nur Franziskus!

    Franziskus I. heiße der neue Papst, melden die Medien am Mittwochabend weltweit - auch FAZ.NET. Bis die Korrektur aus dem Vatikan kommt: nur Franziskus.
  • Papst-Kommentar : Alles ist möglich

    Mit der Wahl von Jorge Bergoglio wurden Zeichen gesetzt. Er ist der erste Nichteuropäer seit der Antike. Der Argentinier selbst hat diese Zeichen sofort erwidert und einen Namen gewählt, der einen Neuanfang in der Papstgeschichte markiert: Franziskus.