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Kardinal Joachim Meisner

Kölner Erzbischof : Kardinal Meisner will zurücktreten

Kardinal Meisner will im Dezember zurücktreten. Ein entsprechendes Gesuch wolle er im Vatikan einreichen, sagte der 79 Jahre alte Kardinal. Meisner steht seit 1989 an der Spitze der größten deutschen Diözese.

Bundestagswahlkampf : Deutschland wählt den EU-Anführer

In ganz Europa schauen die Menschen auf die Bundestagswahl, weil sich dort viel entscheidet. Die Deutschen hingegen interessieren sich fast nur für Innenpolitik. Ein Fehler.

Vereitelter Anschlag : Gefahr im Verzug

Es waren konkrete Warnungen vor einem islamistischen Anschlag auf die Synagoge in Hagen. Es war richtig, das die Polizei rasch eingegriffen hat und den Hinweis eines ausländischen Geheimdienstes ernst nahm.

Bundeswehr raus aus Mali? : Wenn die Russen kommen

Erfüllt der deutsche Militäreinsatz in Mali noch seinen Zweck? Putin kennt solche Zweifel nicht. Er besetzt fast jede Stellung, die der Westen aufgibt.

Bundeswehr in Mali : Ungeliebter Einsatz

Die Verteidigungsministerin stellt die Bundeswehr-Mission in Mali überraschend in Frage. Das bringt die Truppe in eine schwierige Lage.

Sicherheitspakt gegen China : Fulminante Gegenreaktion

Dass Washington und London bereit sind, Nukleartechnik an Australien weiterzugeben, zeigt, für wie ernst die chinesische Herausforderung angesehen wird.

Sachsen-Anhalt : Noch eine Wunde für Haseloff

Die Koalition in Sachsen-Anhalt ist nicht so stabil, wie es sich Reiner Haseloff erhofft hatte. Die AfD bleibt ein Stachel im Fleisch seiner Partei.

Scholz-Vertrauter Schmidt : Zu viel kommuniziert

Im Wahlkampf wird jede Verfehlung zum Thema. Das hätte dem Scholz-Mann Schmidt bewusst sein müssen. Aber Attacken gegen Vertraute können auch nach hinten losgehen.

Besser als Amerika : Der Impferfolg der EU

Das reichliche Angebot an Impfstoff in der EU verdient mehr Anerkennung. Leider nutzt Deutschland es weniger als andere Mitgliedstaaten.

Sexueller Missbrauch : Falsche Barmherzigkeit

Es ist verständlich, dass der Papst den Hamburger Erzbischof Heße im Amt belassen hat. Andernfalls müssten Bischöfe weltweit fallen wie Dominosteine.

Flutkatastrophe : Sündenbock Landrat

Die Verantwortung für die Katastrophe im Ahrtal sollte nicht beim Landrat abgeladen werden. Der hat jedenfalls so viel Schutz und Verständnis verdient wie der Innenminister durch die Ministerpräsidentin.
Heilig, heilig, heilig ist der Señor: die Gemeinde von Nuestra Señora del Carmen am Palmsonntag in der Verborgenen Stadt

Heimat des Papstes : Denn der Herr hört die Armen

Der neue Papst Franziskus will die Kirche in den Dienst der Bedürftigen stellen. Was das für ihn bedeutet, kann man in den Elendsvierteln von Buenos Aires sehen. Ein Besuch an der alten Wirkungsstätte des Kirchenoberhaupts.
Avanti: Zuerst kamen die Äußerlichkeiten, jetzt geht Franziskus an die Arbeit

Papst plant Kurienreform : Gegen Hofstaat und Abschottung

Der Papst geht die Reform der kritisierten römischen Kurie an. Ein Gremium aus acht Kardinälen soll Vorschläge dafür erarbeiten. Womöglich werden Räte gestrichen und kollegiale Strukturen geschaffen.

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  • Abgelaufen: Benedikt trug rote Slipper, Franziskus bevorzugt schwarzes Schuhwerk

    Der Vatikan unter Papst Franziskus : Der Karneval ist aus

    Wusste Franziskus, was er tat, als er Pomp und Prunk im Vatikan für beendet erklärte? Er macht sich damit mächtige Kräfte zu Feinden: die „lobby gay“ und die Traditionalisten.
  • Amtseinführung in Rom : Franziskus ruft zu Solidarität mit den Armen auf

    Papst Franziskus hat bei seinem feierlichen Amtsantritt in Rom zur Bewahrung der Schöpfung und zur Solidarität mit Armen und Schwachen aufgerufen. „Lasst uns Hüter der Schöpfung sein“, rief Franziskus. Zuvor hatte er die Insignien seiner Macht erhalten, den Fischerring und das Pallium.
  • Papst Franziskus : Kraft und Zärtlichkeit

    Die meisten kommen aus dem Staunen über Papst Franziskus nicht heraus. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass dieser Mann bald vielerorts anecken wird.
  • Vom Islam fasziniert: Darstellung des heiligen Franz von Assisi im Diözesanmuseum in Paderborn

    Franz von Assisi : Armut, Frieden, Almosen

    Der Name des neuen Papstes könnte ein Signal für bessere Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem Islam sein. Denn der heilige Franziskus ist eine Gestalt, die auch bei Muslimen Respekt genießt.
  • Papst Franziskus am Fenster seiner künftigen Privatgemächer

    Papst Franziskus : 150.000 Menschen kommen zum ersten Angelus-Gebet

    Vor einer gewaltigen Menschenmenge auf dem Petersplatz in Rom hat Papst Franziskus am Sonntag sein erstes Angelus-Gebet gesprochen. Am kommenden Samstag will er seinen Vorgänger Benedikt XVI. besuchen.
  • Ein fast schon vertrautes Lächeln: Papst Franziskus stellt sich den Fragen der Journalisten

    Audienz im Vatikan : 15 ungewöhnliche Minuten mit Bruder Franziskus

    Vor rund 6000 Journalisten hat Papst Franziskus im Vatikan erläutert, was er in seinem Pontifikat vor hat - und sich bei den Medienvertretern für ihre Arbeit bedankt. Die waren verblüfft. Es blieb nicht die einzige Überraschung an diesem Tag.
  • Die Sixtinische Kapelle: Hier wird der Papst gewählt

    Vatikan : Für die Kurie braucht der Papst noch Zeit

    Papst Franziskus lässt die Kirchenverwaltung vorerst im Amt. Er will noch über die Neubesetzung der Posten nachdenken. Da hat er einiges zu tun: Bisher regierte der Filz den Vatikan.
  • Schon zu Beginn seines Pontifikats in der Kritik: Papst Franziskus

    Franziskus und die Militärdiktatur : „Antiklerikale Kampagne gegen den Papst“

    In scharfem Ton hat der Vatikan Vorwürfe wegen der Rolle von Papst Franziskus während der argentinischen Militärdiktatur zurückgewiesen. Es habe nie „glaubwürdige“ Anschuldigungen gegeben, sagt Vatikansprecher Lombardi. Unterdessen empfing Franziskus alle Kardinäle bei einer Audienz.
  • Volksnah: Bergoglio (Mitte) im Mai 2008 in der U-Bahn von Buenos Aires

    Papst Franziskus : In der U-Bahn zur Macht

    Es wird viel über die Bescheidenheit des neuen Papstes gesprochen. Aber in Argentinien sehen ihn Politiker auch kritisch. 1985 war für Bergoglio Frankfurt am Main eine Etappe auf dem Weg zum Papstamt.
  • In der Kathedrale von Buenos Aires jubelten die Menschen, als Papst Franziskus zu den Gläubigen auf dem Petersplatz sprach

    Argentinien und der neue Papst : „Damit haben wir nicht gerechnet“

    Stolz sind sie alle: In Buenos Aires, der Heimatstadt von Papst Franziskus, wurde seine Wahl mit großem Jubel aufgenommen. Jorge Mario Bergoglio wuchs dort in einem Arbeiter- und Mittelklasseviertel auf - bis ihn die Erleuchtung überkam.
  • F.A.Z.-Korrespondent Jörg Bremer : „Es war ein erhebender Moment“

    Jörg Bremer, Rom-Korrespondent der F.A.Z., war auf dem Petersplatz, als sich der neue Papst der Welt vorstellte. Im Telefoninterview erzählt er von Überraschung der Italiener, der Einfachheit der Jesuiten und von einem Papst namens Franziskus, der heute früh zu Fuß zur Arbeit ging.
  • Weißer Rauch über der Sixtinischen Kapelle

    Kommentar zur Papstwahl : Rauch der Geschichte

    Es bleibt richtig, auch Autoritäten des Glaubens in Frage zu stellen, sie kritisch zu begleiten. Aber man sollte dem Althergebrachten mindestens genauso offen gegenübertreten wie den Moden des Augenblicks.
  • Reaktionen auf Papstwahl : „Er wird uns alle noch überraschen“

    Die Wahl von Papst Franziskus ist überall auf der Welt mit großem Jubel aufgenommen worden - und hat ebenso große Erwartungen geweckt. Besonders die Protestanten in Deutschland hoffen auf eine Verbesserung der Ökumene und einen Papst, der sich einmischt.
  • Der neue Papst : „Franziskus wird über gewöhnliche Grenzen hinausgehen“

    Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl durch das Konklave die wichtige römische Basilika Santa Maria Maggiore für ein Gebet aufgesucht. Die Wahl des Argentiniers zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche wird mit Hoffnungen auf Reformen im Vatikan verbunden.
  • Der neue Papst nennt sich Franziskus, nicht Franziskus I.

    Verwirrung um Papst-Namen : Nur Franziskus!

    Franziskus I. heiße der neue Papst, melden die Medien am Mittwochabend weltweit - auch FAZ.NET. Bis die Korrektur aus dem Vatikan kommt: nur Franziskus.
  • Papst-Kommentar : Alles ist möglich

    Mit der Wahl von Jorge Bergoglio wurden Zeichen gesetzt. Er ist der erste Nichteuropäer seit der Antike. Der Argentinier selbst hat diese Zeichen sofort erwidert und einen Namen gewählt, der einen Neuanfang in der Papstgeschichte markiert: Franziskus.