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Doktorarbeit (links) und F.A.Z.-Artikel

Guttenberg-Dissertation : Anfang bei F.A.Z. abgeschrieben

Bundesverteidigungsminister Guttenberg hat den Anfang seiner Dissertation aus einem F.A.Z.-Artikel abgeschrieben. Der einleitende Absatz der Arbeit deckt sich fast wörtlich mit einem Text der Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig. „Das ist eindeutig ein bewusstes Plagiat“, sagte Medienwissenschaftler Weber gegenüber FAZ.NET.

Von der Leyen und die EU : Die Trägerin der Hoffnung

An Enthusiasmus fehlt es der neuen EU-Kommissionspräsidentin nicht. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass Ursula von der Leyen es schafft, ein breites Bündnis im Europaparlament für sich zu gewinnen.

Russisches Raketenabwehrsystem : Erdogans Interessen

Erdogan hat den Ausschluss aus dem F-35-Programm in erster Linie selbst zu verantworten. Er wusste, auf was er sich mit dem Kauf der russischen S-400 einlässt. Der Schaden geht allerdings weit über die Jobs hinaus, die Trump jetzt gefährdet sieht.

Griechenland : Der Bedarf an Wunderheilern ist gedeckt

Vor vier Jahren hielt Griechenland Europa und die Finanzwelt in Atem. Viele glaubten den Versprechungen von Tsipras und Varoufakis, die Schuldenkrise ließe sich einfach wegzaubern. Heute setzen nur noch wenige auf politische Illusionskünstler.

Trumps Ausfälle : Rassist? Hetzer!

Trumps Anhänger lieben es, wenn er vulgär und beleidigend wird. Das nennt man Mobilisierung. Da spielt es fast keine Rolle, ob er ein Rassist ist oder nicht. Dem Land dient das in keinem Fall.

Neue EU-Kommission : Kleingeister sind fehl am Platz

Die Europäer müssen endlich den Übergang vom Objekt zum Subjekt der internationalen Politik schaffen. Jetzt müssen Kommission, Parlament und Mitgliedstaaten die großen Fragen endlich anpacken.
Guttenberg am 1. März bei seiner Rücktrittserklärung in Berlin

Bayreuths Urteil : Die Plagiatsaffäre und die Folgen

Die Kommission der Universität Bayreuth müsste sich eigentlich auch mit der Selbstkontrolle der Forschung befassen. Wer Absolventen bestraft, muss auch nach der Verantwortung der Professoren und Wissenschaftler fragen.

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  • Guttenberg und die Reform : Bauplatz Bundeswehr

    Verteidigungsminister zu Guttenberg hat durch die Plagiatsaffäre an Glaubwürdigkeit verloren. Bei der Reform der Bundeswehr wird er beweisen müssen, dass er nicht nur zum Abriss, sondern auch zum Aufbau begabt ist. Bisher war er dabei merkwürdig zögerlich.
  • Plagiatsaffäre : Doktoranden greifen Guttenberg an

    Verteidigungsminister Guttenberg sagt, er hat in seiner Doktorarbeit nicht vorsätzlich Fehler gemacht. Immer mehr Experten bezweifeln das. Die Wissenschaft attackiert ihn, Doktoranden greifen ihn in einem Brief an Kanzlerin Merkel an.
  • Ein Betrüger? Der in Bayreuth lehrende Staatsrechtler Oliver Lepsius sieht das so

    Plagiats-Affäre : Hochschulverband empört über Verharmlosung

    Der Deutsche Hochschulverband hat den Umgang mit den Plagiatsvorwürfen gegen zu Guttenberg seitens „Repräsentanten unseres Staates“ scharf kritisiert. Ein Sprecher des Rhön-Klinikums wies Vorwürfe zurück, Guttenberg habe als Aufsichtsratsmitglied die Universität Bayreuth finanziell unterstützt.
  • Hochstapler oder Betrüger? Ein Bayreuther Jura-Professor spricht Klartext zu Guttenberg

    Plagiats-Affäre : „Wir sind einem Betrüger aufgesessen“

    Die Opposition ist empört über den Umgang der Koalition mit der „Causa Guttenberg“. Ein Jura-Professor aus Bayreuth äußert sich unterdessen deutlich zum früheren Doktoranden. Der Ältestenrat des Bundestags befasst sich in drei Wochen mit dem Fall.
  • Plagiatsvorwürfe : Täuschungsvorwurf nicht geprüft

    Die Universität Bayreuth hat ein rechtliches Verfahren gefunden, den Doktortitel rasch zu entziehen. Die Prüfung auf vorsätzliche Täuschung durch die Universitätskommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ wird noch mehrere Wochen dauern.
  • Erlösung am Abend: Die Uni Bayreuth erkannte Guttenberg den Doktortitel ab

    Plagiats-Affäre : Das Urteil

    Die Universität Bayreuth hat Karl-Theodor zu Guttenberg schneller als erwartet den Doktorgrad aberkannt. Sie erwies ihm damit einen besseren Dienst als er ihr.
  • Karl-Theodor zu Guttenberg : Uni Bayreuth erkennt den Doktortitel ab

    Die Uni Bayreuth erkennt Verteidigungsminister zu Guttenberg den Doktortitel ab. Wissenschaftliche Standards habe er „objektiv nicht eingehalten“. Der Vorwurf der vorsätzlichen Täuschung war allerdings nicht Gegenstand der Untersuchung. Kanzlerin Merkel bezeichnet die Entscheidung als richtig und logisch.
  • Das blaue Buch: Guttenberg mit seiner Dissertation im Bundestag

    Guttenberg im Bundestag : Dick aufgetragene Demut

    Im Bundestag musste sich der Verteidigungsminister seinen Kritikern stellen. Hier war er noch „Dr. Guttenberg“. Doch er lässt sich nicht aus der Reserve locken - und dankt demütig jedem Abgeordneten für seine Frage.
  • Wie Gutt war die Diss.? : Schöne Idee gegen formelle Auffälligkeiten

    Mit dem Inhalt der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich bisher kaum jemand befasst. Und nun will es kaum noch einer. Man weiß ja schließlich nicht genau, von wem welche Teile stammen. Und zudem besteht die Gefahr, dass eine Rezension in irgendeiner Form als Parteinahme angesehen werden könnte.
  • Verteidigungsminister zu Guttenberg an diesem Mittwoch vor der Kabinettssitzung

    Der Fall Guttenberg : Nicht der Herr des Verfahrens

    Mit einer Flucht nach vorn versucht Verteidigungsminister zu Guttenberg, seine politische Karriere zu retten. Doch sein Vorgehen ist „abstrus“ - nicht der Plagiatsvorwurf gegen seine Dissertation. Der Fall hinterlässt viele Geschädigte. Es geht um die Prinzipien der Wissenschaft.
  • Grundsätze der Union : Im Land der Wettertannen

    Angela Merkel müsste es besser wissen: Die Wissenschaft wird nicht am Hindukusch verteidigt, sondern in Oberfranken. Aber die Unionspolitiker offenbaren im Fall zu Guttenbergs ein zweifelhaftes Politikverständnis.
  • Guttenbergs Platz am Mittwoch im Bundeskanzleramt vor Beginn der Kabinettssitzung

    Die Opposition und Guttenberg : Der Kairos des Fertigmachens

    In der Plagiatsaffäre des Verteidigungsministers haben SPD und Grüne bisher darauf gesetzt, selbst nicht allzu sehr in Erscheinung zu treten. Heute beginnt in der politischen Arena die offene Auseinandersetzung. Die Bühne dafür wird die Aktuelle Stunde im Bundestag sein.
  • Wird er eines Tages wirklich Kanzler der „Bildungsrepublik Deutschland”?

    FAZ.NET-Frühkritik „Maischberger“ : Einer kommt durch

    Auch bei „Maischberger“ redet man sich die Köpfe heiß über Guttenberg. „Nassforsch“ war noch eine der freundlicheren Bezeichnungen für den Verteidigungsminister. Und Arnulf Baring empfahl ihm, in sich zu gehen und sich neu zu erfinden - eine Art Guttenberg II.
  • Zu viel Plagiat: Guttenberg hat seinen Doktor entlassen

    Minister zu Guttenberg : Entlassen

    Um seine politische Karriere zu retten, hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg diesmal seinen eigenen Doktor entlassen. Damit mag er davonkommen. Die von ihm vertretenen Werte aber sind beschädigt.
  • Rückendeckung aus der Unionsfraktion für Verteidigungsminister zu Guttenberg (CSU)

    Plagiat-Affäre : SPD fordert Guttenbergs Entlassung

    Nach der Ankündigung Karl Theodor zu Guttenbergs, wegen der Plagiatsaffäre dauerhaft auf seinen Doktortitel zu verzichten, fordert die Opposition seinen Rücktritt. Die Universität Bayreuth erklärte unterdessen, der Verzicht erleichtere ihr die Entscheidung über mögliches Fehlverhalten.
  • Guttenberg : Fußnoten

    Die Kanzlerin sagt, sie habe Guttenberg nicht als Inhaber einer Doktorarbeit berufen. Klar ist: Ein im Amt bleibender, aber auf Normalmaß gestutzter Guttenberg wäre Frau Merkel am liebsten. Guttenbergs Entscheidung muss, wenn er sich treu bleiben will, allerdings auch Kriterien jenseits der reinen Koalitionsräson berücksichtigen.