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Doktorarbeit (links) und F.A.Z.-Artikel

Guttenberg-Dissertation : Anfang bei F.A.Z. abgeschrieben

Bundesverteidigungsminister Guttenberg hat den Anfang seiner Dissertation aus einem F.A.Z.-Artikel abgeschrieben. Der einleitende Absatz der Arbeit deckt sich fast wörtlich mit einem Text der Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig. „Das ist eindeutig ein bewusstes Plagiat“, sagte Medienwissenschaftler Weber gegenüber FAZ.NET.

Politisches Engagement : In Altenstadt und anderswo

Warum soll sich jemand engagieren, wenn er nichts zu sagen hat und beschimpft wird? Oftmals tun das Parteien, die ihre Anerkennung nicht aus der Gesellschaft holen, sondern aus ihrer Ideologie. Sie bekommen damit einen Zipfel der Gesellschaft zu fassen.

Zustand der Pädiatrie : Medizin ohne Empathie

Unter den Folgen der Ökonomisierung des Gesundheitssystems müssen vor allem Kinder leiden. Dabei wäre die Lösung des Problems gar nicht so schwierig.

Flüchtlingspakt mit der Türkei : Wo Erdogan recht hat

Der türkische Präsident droht Europa mit einem neuen Strom von Migranten. Doch man sollte ihm genau zuhören. Denn er hat einen Wunsch, den Brüssel nicht einfach abschlagen kann.

Reformen in der Kirche : Päpstlicher Hinterhalt

Erst macht der Papst den Bischöfen Mut, einen Reformprozess anzustoßen. Doch als die ihn beim Wort nehmen, erklärt er sie für inkompetent und unzurechnungsfähig. Das ist einfach irre.

Brexit aus Brüsseler Sicht : Die Interessen der EU

Im Ringen um den Brexit müssen die Errungenschaften der Union geschützt werden. Die Brexit-Verhandlungen sind kein Wunschkonzert – auch wenn viele in London das noch nicht verstanden haben.

Meuthen gegen Steinmeier : Die AfD richtet sich selbst

Es könnte so einfach sein: eine Tradition des Bürgerlichen akzeptieren, die niemand, der bei Sinnen ist, zurückweisen kann. Aber warum wehrt sich die AfD dagegen mit Zähnen und Klauen?

Leistungsschutzrecht : Mehr als eine Posse

Der Streit um das Leistungsschutzgesetz ist mehr als nur ein kleines Versäumnis: Es geht um den Wert von Inhalten, um die Rechte an eigenen Leistungen – und um die Zukunft der freien Presse.

Kretschmann macht weiter : Das Maß der Grünen

Mit Winfried Kretschmann an der Spitze gehen die Grünen in Baden-Württemberg das geringste Risiko ein. Das heißt auch: In der CDU knirschen sie mit den Zähnen.

Erwartungen an Franziskus : Verwirrender Papst

Kaum eine der Erwartungen, die er selbst geweckt hat, hat Franziskus bis jetzt erfüllt. Immer noch ist nicht klar, wofür er eigentlich steht.

AfD : Unheimlich bürgerlich

Weder die ehemaligen Verächter des Bürgertums noch die AfD sind bisher zu dem in der Lage, was die Bundesrepublik immer wieder ausgezeichnet hat: Bereitschaft zur Integration.
Guttenberg am 1. März bei seiner Rücktrittserklärung in Berlin

Bayreuths Urteil : Die Plagiatsaffäre und die Folgen

Die Kommission der Universität Bayreuth müsste sich eigentlich auch mit der Selbstkontrolle der Forschung befassen. Wer Absolventen bestraft, muss auch nach der Verantwortung der Professoren und Wissenschaftler fragen.
Macht müde Gäule munter: Wundermittel für Mensch und Tier

Fraktur : Tot im Graben

Den Engländern hilft in dieser dunklen Stunde nur noch schwarzer Humor. Und das Wundermittel Ingwer.

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  • In der Plagiatsaffäre um Guttenbergs Doktorarbeit zeigt sich die Kluft zwischen Wissenschaft und politischer Öffentlichkeit

    Unterschiedliche Sphären? : Wissenschaft und Politik

    Die Trennung von Politik und Wissenschaft ist falsch - sie stehen in wechselseitiger Beziehung und Abhängigkeit: Politik kommt nicht ohne wissenschaftliche Expertise aus, Wissenschaft ist keine unpolitische Veranstaltung.
  • Beschäftigt auch nach seinem Rücktritt die Gemüter: Karl-Theodor zu Guttenberg

    Guttenbergs Doktorvater : „Plagiat war 2006 noch nicht erkennbar“

    In der Plagiataffäre wurden sie scharf kritisiert, jetzt wehren sich Guttenbergs Professoren: Der gescheiterte Minister sei für die Einhaltung der wissenschaftlichen Regeln in seiner Dissertation allein verantwortlich gewesen, betonen sie. Die Staatsanwaltschaft Hof hat nun offiziell ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
  • „Karl-Theodor zu Guttenberg hat mir heute Morgen zunächst telefonisch, später auch schriftlich mitgeteilt, dass er um seine Entlassung bittet.” - Bundeskanzlerin Merkel und Bildungsministerin Schavan am Dienstag auf der Cebit in Hannover beim Betrachten von Guttenbergs Rücktritts-SMS

    Wie Ken den Kopf verlor : Guttenbergs verschleppter Rücktritt

    Politik ist die Chance für Leute, die nicht gut aussehen und weder singen noch tanzen können, sehr, sehr prominent zu werden. Wenn sie dann auch noch - wie Guttenberg - gut aussehen, singen und tanzen, sind sie kaum aufzuhalten. Bis sie an sich selber scheitern.
  • Spott in Hamburg: Mitglieder des „Adel-Fanclubs” präsentieren sich als vermeintliche Befürworter Guttenbergs

    Guttenberg-Demos : Wo Solidarität auf Satire trifft

    Einen Klick auf Facebooks „Gefällt mir“-Button darf man nicht mit Sympathie verwechseln. Einzelne Internetgruppen riefen deutschlandweit zu Demonstrationen auf. Daraus wurde vor allem ein Wettbewerb der Witze - für und gegen Guttenberg.
  • Guttenberg-Demos : Hier Erlöser, dort Betrüger

    Guttenberg erregte am Wochenende weiter die Gemüter. Bundesweit demonstrierten am Wochenende aufgebrachte Bürger für den zurückgetretenen CSU-Politiker. Dessen Vater Enoch bezeichnete die Kritik an seinem Sohn als „Menschenjagd“.
  • Kein Doktor und kein Minister mehr: Karl-Theodor zu Guttenberg

    Guttenbergs Plagiataffäre : Bayreuth fehlt Legitimation zur Prüfung

    Die Universität Bayreuth prüft weiter, inwieweit Guttenberg plagiiert hat - doch darf sie das überhaupt? Ein externer Doktorand ist nicht Mitglied der Universität und deshalb auch nicht ihrer korporativen Gewalt ausgesetzt. Die Hochschule bräuchte eine Ermächtigung.