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Zusammenhalt in Corona-Zeiten : Die Schere geht auseinander

  • -Aktualisiert am

Ein Schild weist am 20.10.2008 darauf hin, dass Fußgänger links eine Treppe und Rollstuhlfahrer rechts eine Auffahrt benutzen können. Bild: dpa

Die Corona-Pandemie geht an keiner Familie spurlos vorüber. Für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf wird Teilhabe noch schwieriger zu erreichen. Viele Angebote wurden zurückgefahren. Ein Gastbeitrag.

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          Je länger die Einschränkungen im Bereich der Schule und der Kinderbetreuung durch Covid-19-Maßnahmen dauern, desto mehr wird über die zentrale Bedeutung von Schulunterricht als einer gemeinschaftlichen Erfahrung für Kinder und Jugendliche gesprochen. Schule ist der Sozialisationsort, wo Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Elternhäusern aufeinandertreffen und Gemeinschaft, Lernen in der Gruppe sowie Teamarbeit erfahren sowie ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln.

          Das Dazugehören zu einer Schulklasse ist für alle Kinder wichtig. Für junge Menschen mit einer sogenannten körperlichen, seelischen oder geistigen Behinderung ist die Förderung der sozialen Teilhabe zentral. Es bedarf neben der intensiven Förderung durch die Eltern häufig zusätzlicher Assistenz und Unterstützung, um auch diesen beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

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