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Flucht über das Mittelmeer : Die Symbiose von Schleppern und Seenotrettern beenden!

  • -Aktualisiert am

Seenotretter von SOS Méditerranée halten im September 2019 Rettungswesten für vor der libyschen Küste in Seenot geratene Migranten bereit. Bild: dpa

Um das massenhafte Ertrinken im Mittelmeer zu beenden, gibt es mehrere Optionen. Eine von ihnen führt direkt in einen gemeinsamen europäischen Asylraum. Ein Gastbeitrag.

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          Seit vielen Jahren ertrinken Abertausende Menschen bei ihrem Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) starben allein im Jahr 2016 mehr als 5000 Migranten. In den beiden Folgejahren waren es 3100 beziehungsweise 2300. Die Migranten sind bei einem Fluchtversuch über das Mittelmeer auf professionelle Schlepper angewiesen, die oft viele tausend Euro pro Person für ihre Dienste verlangen. Daher kann sich auch nur eine wohlhabendere Minderheit der Migranten einen lebensgefährlichen Fluchtversuch über das Mittelmeer leisten.

          Wurden früher ausrangierte Fischkutter und ähnliche Schiffe mit Rümpfen aus Holz oder Metall benutzt, so setzen die Schlepper seit einigen Jahren fast nur noch auf große Schlauchboote. Diese werden anscheinend in der Türkei oder in China produziert und vor Ort mit einem Außenbordmotor versehen.

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