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Diskussion um Treuhandanstalt : Transformation einer Volkswirtschaft

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Zauber des Anfangs? Der Präsident der Treuhandanstalt, Detlev Karsten Rohwedder, erläutert 1990 die Ziele der neuen Behörde Bild: Ullstein

Sie entwickelte sich vom Hoffnungsträger in der friedlichen Revolution zum Prügelknaben der Vereinigungskrise: die Treuhandanstalt. Eine „Wahrheitskommission“ soll nun ihre Arbeit untersuchen. Doch die eine Wahrheit gibt es nicht.

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          Das öffentliche Urteil über die Treuhandanstalt ist nach wie vor einhellig negativ: So wurde die Behörde in dieser Zeitung jüngst als „Symbol der Zerschlagung“ bezeichnet. In anderen Presseartikeln firmiert die Anstalt als „Symbolfigur der Übernahme“ oder als „Traumatisierungsanstalt“. Die Deutungen sind nicht neu, sondern gehen bis in die 1990er Jahre zurück, als die Treuhandanstalt mit der Privatisierung der volkseigenen Betriebe der untergegangenen DDR beauftragt war.

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