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So könnte es gewesen sein: Die Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann in einer nachgestellten Aufnahme aus den 1920er Jahren.

100 Jahre Kriegsende : Pflicht und Schuldigkeit

9. November 1918: Seit hundert Jahren gibt es eine deutsche Republik. Ihre Geburt war schmerzhaft – doch sie war entscheidend für die Einübung der Demokratie.

1968 : Die Ressource Mensch

Für die Unternehmen war „1968“ eine mediale und politische Provokation. Zunächst reagierten sie mit kämpferischer Rhetorik nach außen, zunehmend aber auch mit Dialogbereitschaft, professionalisierter Öffentlichkeitsarbeit und schließlich mit Absorption von Kritik und Reformbereitschaft.
Kurz nach der Bundestagswahl 1998: Bundeskanzler Helmut Kohl und der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Schäuble

Blogs | F.A.Z. Essay Podcast : Wann endet die Ära Kohl?

1994 wurde Helmut Kohl zum fünften Mal in Folge als Bundeskanzler vereidigt. Danach gab es in Bonn nur noch ein Thema. Wie der frühere Leiter der F.A.Z.-Parlamentsredaktion diese Zeit erlebt hat, hören Sie in der neuen Folge des Podcasts F.A.Z. Essay.

F.A.Z. Essay Podcast

Blogs | F.A.Z. Essay Podcast : Die Zukunft beginnt jeden Augenblick

Seitenfüllend, gelehrt, zeitraubend – die Texte auf der Seite „Die Gegenwart“ scheinen auf den ersten Blick nicht zu einer Nachrichtenseite wie FAZ.NET zu passen. Warum es sich trotzdem lohnt, sie zu lesen und ausgewählte Beiträge auch anzuhören, erklärt F.A.Z.-Redakteur Daniel Deckers.
Der Fall der Mauer: Das Brandenburger Tor in Berlin am 10. November 1989

Blogs | F.A.Z. Essay Podcast : Respekt!

Vor dem Tag der Deutschen Einheit und nach der Debatte um Chemnitz und den Osten widmet sich die neue Folge des Podcasts F.A.Z. Essay der Frage nach der „inneren Einheit“ der Deutschen – und wann die erreicht sein wird.

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  • Populismus : Erst die Moral, dann das Fressen

    Was verbindet die europäischen Rechtspopulisten von Viktor Orbán über Geert Wilders bis zu Marine Le Pen? Die Sorge um das materielle Wohlergehen ist es nicht. Es dominieren kulturelle Motive und Identitätsvorstellungen.
  • Alltag in den Dreißigerjahren: SA-Truppen im Berlin des Jahres 1932

    Weimarer Verhältnisse (4) : Gegen „das System“

    Eine Demokratie muss nicht deswegen scheitern, weil sie Gegenwind bekommt. Sie scheitert nur dann, wenn sie keinen Rückenwind bekommt, etwa von Politikern und den Medien. Das zeigt das Beispiel der Weimarer Republik.
  • Henrich Bedford-Strohm

    EKD-Ratsvorsitzender : Wie politisch darf die Kirche sein?

    Im Rückblick gilt die Einmischung der Kirche in die Politik oft als verdienstvoll. Äußern sich Vertreter der Kirche zu Gegenwartsfragen, treffen sie auf Widerspruch. Der Vorsitzende der Evangelischen Kirchen sucht nach einer Antwort. Ein Gastbeitrag.
  • Fakenews anno 1924: Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) macht bei der Reichstagswahl mit der Dolchstoßlegende gegen SPD und Zentrum mobil.

    Weimarer Verhältnisse? (1) : Appell an die Vernunft

    „Fanatismus wird Heilsprinzip“ – Thomas Manns Diagnose aus dem Jahr 1930 war Rückblick und Vorahnung zugleich: Die Weimarer Republik war in höchster Not. Auch heute ist die Idee der Freiheit nicht ungefährdet. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag.
  • Zerfällt Europa? (26) : Keine Alternative für Deutschland

    Der Brexit ist das stärkste politische Erdbeben, das Europa seit der Wiedervereinigung 1989 erschüttert hat. Zusammenbrechen wird die EU darüber wohl nicht. Auch nicht das Vereinigte Königreich. Aber nichts wird so bleiben, wie es vorher war.
  • Zerfällt Europa? (25) : Von der Krise zur Chance

    Das europäische Einigungswerk steckt in einer Krise. Trotzdem ist es die vielleicht beste Idee, die wir Europäer im 20. Jahrhundert hatten. Und gewiss ist Europas Einheit die beste Vorsorge für das 21. Jahrhundert.
  • Zerfällt Europa? (24) : Viele Wege führen nach Rom

    Der Versuch, Europa in mehreren Geschwindigkeiten zu integrieren, ist gescheitert. Jetzt kommt es darauf an, der Vielfalt der wirtschaftskulturellen Bedingungen Europas Rechnung zu tragen und den Kontinent auf unterschiedlichen Wegen zu einigen.
  • Zerfällt Europa? (23) : Ein Kontinent der Wahrhaftigkeit

    Entweder wir humanisieren die Globalisierung, oder die Globalisierung enthumanisiert Europa. Nur wenn wir wieder unsere Gemeinsamkeiten sehen, können wir Gerechtigkeit, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit schaffen.
  • Zerfällt Europa? (22) : Europa mit den Augen eines Verliebten

    Die EU ist ein wunderbar utopisches Gebilde. Um ihre Haltbarkeit zu testen, wird von allen Seiten auf sie eingedroschen. Die Hoffnung aber, es werde irgendetwas besser werden, wenn jeder wieder seinen Kopf in seinen eigenen Sand steckt, führt in die Irre. Von Marius Ivaškevičius
  • Vor hundert Jahren : 1917 - Relief eines Schlüsseljahres

    Anspannung an den Heimatfronten, Meutereien in den Schützengräben, Hoffnungen auf neue Führer, Ende des Zarenreiches, Amerikas Eintritt in den Krieg - das vierte Kriegsjahr wurde zum Scharnier zwischen dem langen 19. Jahrhundert und einer neuen Weltordnung.
  • Wahlrechtsreform : 598

    Die Regelgröße des Bundestages von 598 Abgeordneten wird durch das Wahlrecht zur Makulatur. 2017 droht ein Parlament mit 700 oder mehr Abgeordneten. Noch wäre Zeit für eine nachhaltig wirksame Reform.
  • Präsidentenwechsel in Amerika : Vom Hoffnungsträger zum Entzauberten

    Barack Obama wollte die Ungleichheit verringern, die Lage der Minderheiten im Land, den Schutz der Umwelt und die Einwanderungspolitik verbessern und den Vereinigten Staaten in der Weltpolitik eine neue Rolle zuweisen. Was ist daraus geworden?
  • Soziale Gerechtigkeit : Ungleich ist nicht immer ungerecht

    Die Orientierung der politischen Linken an sozialer Gerechtigkeit wird erst glaubwürdig, wenn sie Ausdruck einer integrativen Politik ist. Deren Grundlage ist die Idee, dass die ökonomische Dynamik der Märkte für das Wohlergehen der vielen eingesetzt werden muss.
  • Zerfällt Europa? (21) : Europäischer Friede, christlicher Glaube

    Robert Schuman war Christ und Politiker. Als solcher formulierte er 1950 eine Friedensvision für Europa. Sie steht im Kontext älterer europäischer Friedenskonzeptionen, weist aber weit über Europa und eine innerweltliche Ordnung hinaus.
  • Staat und Religion : Unter dem Kreuz?

    Im Grundgesetz steht das Gebot religiös-weltanschaulicher Neutralität des Staates nicht. Woraus wird dieser objektivrechtliche Grundsatz also hergeleitet? Was bedeutet er inhaltlich genau? Gibt es Einwände? Kann er in den aktuellen Debatten weiterhelfen?