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Putin in der DDR : Eine gute Schule für das Leben

  • -Aktualisiert am

Schule für das Leben: Ball der Waffenbrüderschaft im November 1987 in der MfS-Bezirksverwaltung Dresden Bild: BStU

Fünf Jahre arbeitete Wladimir Putin als KGB-Offizier in Dresden. Stasi-Unterlagen aus dieser Zeit verraten mehr über den russischen Präsidenten, als diesem lieb sein dürfte. Ein Gastbeitrag.

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          Viel ist in den vergangenen Monaten über Wladimir Putin geschrieben worden. Zahllose Fachleute ha­ben seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine eine Einschätzung des Kremlherrschers abgegeben. Sogar seine Körperhaltung bei Fernsehauftritten wurde analysiert. Doch viele Erklärungsversuche bewegen sich im Bereich der Spekulation.

          Durch schriftliche Unterlagen dokumentiert ist hingegen eine Phase in Putins Leben, die ihn nachhaltig prägte: seine Tätigkeit als Offizier der I. Hauptabteilung des sowjetischen Komitees für Staatssicherheit (KGB) in Dresden. Hierhin hatte die sowjetische Auslandsspionage 1985 den damals 33 Jahre alten Agenten nach dem Abschluss der KGB-Hochschule in Moskau zu seinem ersten Auslandseinsatz entsandt.

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