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Videoportal Youtube : Das ist krass

Leider nicht verfügbar: Dieses Youtube-Icon taucht immer dann auf, wenn der Nutzer ein Video nicht aufrufen kann. Bild: Imago

Jugendliche holen sich ihre Informationen nicht bei klassischen Medien, sondern bei Youtube und anderen sozialen Medien. Wie anfällig diese für Demagogie sind, zeigt die Kampagne gegen eine EU-Richtlinie.

          11 Min.

          Wer eine Vorstellung vom Einfluss Youtubes bekommen möchte, redet am besten mit Jugendlichen über Europarecht. Nach einer monatelangen Kampagne der Videoplattform befürchten viele, Artikel 13 bedeute das Ende des Internets. Er ist Teil der geplanten EU-Urheberrechtsrichtline und zum Inbegriff der Bedrohung geworden.

          Marlene Grunert
          Redakteurin in der Politik.
          Timo Steppat
          Redakteur in der Politik.

          Amira öffnet Youtube jeden Tag. Sie guckt Nachrichten, Musikvideos und Satire-Sendungen, zwei Stunden im Schnitt. Ende November vergangenen Jahres bekam die 15 Jahre alte Schülerin eines Tages von einem Freund mehrere Videos geschickt. „Der Anfang vom Ende des freien Internets“ hieß eins von ihnen. Es ging um das Urheberrecht. „Ich verstand gar nicht genau, was passiert, aber als Bedrohung habe ich das schon empfunden“, sagt Amira.

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