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Gesellschaftspolitik : Gegen das ewige Opferlamento des Feminismus

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Eine Frau trägt ein lila Tuch mit verschiedenen Gendersymbolen und Buttons an ihrem Arm bei einer Kundgebung zum Internationalen Frauentag 2019 vor dem Hamburger Rathaus. Bild: dpa

Die Lebensverläufe von Männern und Frauen werden sich auch in einer utopischen Welt größtmöglicher Freiheit noch deutlich unterscheiden – und das ist auch gut so. Ein Gastbeitrag.

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          „Ungleichheit“ ist zu einem Schreckgespenst der öffentlichen Diskussion geworden. Bis weit in die Unionsparteien hinein gilt „Ungleichheit“ inzwischen als Synonym für „Ungerechtigkeit“, obwohl die Unterschiedlichkeit der Menschen nicht nur eine lebensweltliche Selbstverständlichkeit ist, sondern auch ein elementarer Bestandteil des christlichen Menschenbildes.

          Seit vielen Jahren kommt als Gegenmittel die „Gleichstellung“ zur Anwendung. Sie geht nicht von Individuen aus, sondern von Gruppenzugehörigkeiten nach Geschlecht, Herkunft oder sexueller Orientierung. Und sie zielt auf Ergebnisse: die Verteilung von Positionen, Ämtern oder Gütern nach Quoten und Proporz. Im Endeffekt zielt Gleichstellung damit auf eine neue ständisch gegliederte Gesellschaft.

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