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Zusammenhalt in Corona-Zeiten : Familie ist mehr!

Mehr als Vater, Mutter, Kind: Frau Kirschey ist 98 Jahre alt und hat Covid-19 im März mit einem leichten Verlauf überstanden. Hier mit Tochter und Urenkelin. Bild: Patrick Junker

Seit mehr als neun Monaten hält uns die Pandemie in Atem. Für die Familien werden die Zeiten nicht einfacher. Und die Politik sendet fatale Signale. Ein Gastbeitrag.

  • -Aktualisiert am
          9 Min.

          Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor große familienethische Herausforderungen. Einige davon treten in der aktuellen Debatte über Weihnachten als Familienfest besonders hervor. Sie möchten wir kritisch kommentieren. Denn der politische Umgang mit dem Weihnachtsfest scheint über weite Strecken von einem Familienbild getragen, das wir längst überwunden glaubten.  

          Als im März 2020 die Covid-19-Pandemie Deutschland erreichte, wurden fast über Nacht rund 20 Millionen Menschen zur „Risikogruppe“. Einer extrem großen und extrem heterogenen Gruppe von Menschen unterschiedlichster physischer und psychischer Voraussetzungen wurde ein (im Vergleich zu anderen) höheres Risiko vorhergesagt, schwer zu erkranken oder sogar an oder mit Covid-19 zu versterben. Lebensalter und / oder Vorerkrankungen dienten und dienen dabei bis heute als leicht zu identifizierende und leicht zu begreifende Risikofaktoren.

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