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Zusammenhalt in Corona-Zeiten : Den Kreislauf der Gewalt durchbrechen

  • -Aktualisiert am

Verl-Sürenheide im Juni: In einem absperrten Wohnblock werden dir Bewohner auf Corona getestet. Bild: Daniel Pilar

Existenzielle Sorgen, das Gefühl der Überforderung, körperliche Erschöpfung und gesundheitliche Beeinträchtigungen waren für einen Teil der Familien schon vor der Pandemie Alltag. Diese Herausforderungen haben sich 2020 verschärft. Ein Gastbeitrag.

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          Konflikte gehören zum Alltag von Familien, und zu Familiengeschichten gehören in der Regel Narrative über Streit und Versöhnung, Trennung und Kontaktabbrüche, Eifersucht und Konkurrenz. Die Elterngeneration sieht sich in der Verantwortung, vielfältige Konflikte zu moderieren, Kinder möglichst fair zu behandeln und auch in den transgenerationalen Beziehungen der Verantwortung gegenüber der Großelterngeneration gerecht zu werden.

          Die komplexen Strukturen des modernen Alltags bergen schon als solche einigen Konfliktstoff. So herrscht beispielsweise in vielen Familien der Eindruck vor, in ihrem Alltag sei alles „auf Kante genäht“, Zeitmangel und Zeitdruck stünden daher einem harmonischen Familienleben entgegen. Arbeitgeber fordern flexible Arbeitszeiten, und Schulen erwarten auch im Ganztagsbetrieb ein Engagement von Müttern und Vätern.

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