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Adolf Hitler : Wie ein Sohn zum Diktator wurde

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Quellenfund auf einem Dachboden: Ein dickes Bündel vergilbter Briefe Alois Hitlers in zeittypischer Kurrentschrift an den Straßenmeister Josef Radlegger. Bild: Molden Verlag

Über Kindheit und Jugend Adolf Hitlers lag lange ein dichter Schleier des Nichtwissens. Neue Quellen ermöglichen einen völlig anderen Blick auf sein Familienleben – besonders auf seinen Vater, der den größten Einfluss auf ihn hatte. Ein Essay.

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          „Zu Hitler fällt mir nichts ein“, schrieb Karl Kraus über den Sommer des Jahres 1933 als Eingangssatz zu seinem Essay „Die dritte Walpurgisnacht“. Die österreichische Geschichtsforschung wie auch die Politik haben die Person Hitler immer liebend gern verdrängt und sich mit seiner österreichischen Herkunft und Jugendzeit auffallend wenig beschäftigt. Die große Ausnahme bildet Brigitte Hamann – bezeichnenderweise eine Deutsche, die nach Wien geheiratet hatte.

          Aber auch sie hat den Ursprung des Hitler’schen Antisemitismus an seine Münchner Zeit weitergereicht. Das passt auch zum österreichischen Umgang mit dem Geburtshaus in Braunau am Inn, das man gerade hinter einer behübschten Fassade verschwinden lassen will.

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