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Johannes Leithäuser (Lt.)

Deutsche Außenpolitik : Den Ton geben Trump, Xi & Co vor

Im Juli hatte Deutschland den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen inne. Bild: AFP

Heute endet der auf Jahre einflussreichste Monat der deutschen Außenpolitik: der Vorsitz im UN-Sicherheitsrat. Kaum bemerkt? Das liegt nicht am Einsatz der Deutschen. Doch sie stoßen immer mehr an Grenzen.

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          An diesem Freitag endet der auf Jahre hinaus einflussreichste Monat der deutschen Außenpolitik, wenigstens formal betrachtet: Im Juli hatte die Bundesrepublik den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, schon zum zweiten Mal während der zweijährigen temporären Mitgliedschaft im höchsten Entscheidungsgremium der UN. Kaum bemerkt? Die Corona-Krise kann nicht der Grund gewesen sein, war es doch zum Monatsbeginn endlich gelungen, eine Resolution des Sicherheitsrates zur Pandemie zu beschließen, in der ein weltweiter Waffenstillstand für alle Kriege und Konflikte gefordert wird.

          Und die Deutschen, die jetzt vier Wochen lang die Tagesordnung der Weltpolitik am Sitz der UN mitbestimmen durften, widmeten sich eifrig weiteren wichtigen Themen: der sexuellen Gewalt gegen Frauen in bewaffneten Konflikten, dem Kampf gegen den Klimawandel, der Hilfe für die Zivilisten im syrischen Bürgerkrieg.

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