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„One Planet Summit“ : Deutschland tritt globaler Allianz zum Schutz von Land und Meeren bei

  • Aktualisiert am

Für den Naturschutz: Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht auf dem digital abgehaltenen Gipfel in Paris. Bild: AFP

Deutschland hat sich auf dem „One Planet Summit“ dem Naturschutz verschrieben. . Mehr als 50 Regierungen wollen mitziehen. Im Raum steht ein klares Prozent-Ziel.

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          Gemeinsam mit anderen Staaten steht Deutschland nun in der Verantwortung, bis 2030 jeweils 30 Prozent der Land- und Meeresflächen unter Schutz zu stellen. Das gab Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag auf dem teils digital abgehaltenen „One Planet Summit“ in Paris bekannt, zu dem Frankreich, die Vereinten Nationen und die Weltbank geladen hatten.

          Mit dem Bekenntnis tritt die Bundesregierung der High Ambition Coalition for Nature and People (HAC) bei, einer Staatenallianz von mehr als 50 Regierungen, die sich dem 30-Prozent-Ziel verschrieben haben. Zuvor hatte bereits der Initiator und französische Premier, Emmanuel Macron, angekündigt, das Ziel für Frankreich und die französischen Überseegebiete umsetzen zu wollen. Das globale Ziel soll voraussichtlich im Oktober auf der Weltbiodiversitätskonferenz im chinesischen Kunming verabschiedet werden.

          Merkel rief auch andere Staaten dazu auf, sich der Allianz anzuschließen. Sie sagte zu, Entwicklungs-und Schwellenländer dabei unterstützen zu wollen, ihre Land-und Meeresflächen stärker zu schützen. Jeden Tag würden natürliche Lebensräume vernichtet, ein Viertel der Tier-und Pflanzenarten sei vom Aussterben bedroht. Das habe dramatische Auswirkungen für die Lebensqualität der Menschen, sagte Merkel. Deshalb müssten die Anstrengungen hochgefahren werden, um biologische Vielfalt zu schützen. Das müsse nicht irgendwann, sondern jetzt geschehen, sonst seien die Konsequenzen unumkehrbar, mahnte die Bundeskanzlerin. Den „One Planet Summit“ lobte sie als wichtige Zwischenstation mit Blick auf die anstehende Weltbiodiversitätskonferenz in China.

          Naturschutz um Pandemien zu verhindern?

          Merkel richtete auch einen Appell an die Weltgemeinschaft, die Zerstörung der Wälder zu stoppen. Gemeinsam mit Großbritannien und Norwegen habe Deutschland in den vergangenen fünf Jahren fünf Milliarden amerikanische Dollar für den Schutz der Regenwälder bereitgestellt.

          Mit Blick auf die Corona-Pandemie sagte die Bundeskanzlerin, dass es einen Zusammenhang zwischen Naturschutz und dem Ausbruch von Pandemien gebe. Merkel betonte, dass der Schutz der Wälder auch Schutz der menschlichen Gesundheit bedeute. Wenn die Menschheit Wälder und natürliche Lebensräume zerstöre, dann steige das Risiko der Ausbreitung von Erregern.

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          Unser Autor: Jasper von Altenbockum

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