https://www.faz.net/-gpf-903d1

Deutsche Entwicklungshilfe : Weitere 100 Millionen Euro für Mossul

  • Aktualisiert am

Zivilisten fliehen am 4. Juli 2017 aus der umkämpften Altstadt von Mossul, im Hintergrund die zerstörte Al-Nuri-Moschee. Bild: AP

Nach der Rückeroberung durch die irakische Armee soll die Stadt wiederaufgebaut werden. Dabei dürfe man die Menschen nicht allein lassen, meint Bundesentwicklungsminister Müller.

          1 Min.

          Nach der Rückeroberung der Stadt Mossul durch die irakische Armee stockt Deutschland seine Hilfen auf. Allein in diesem Jahr würden 100 Millionen Euro zusätzlich in die Stabilisierung und den Wiederaufbau der Stadt gesteckt, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller den Zeitungen der Funke-Gruppe. Bisher seien rund 50 Millionen Euro gezahlt worden. Schwerpunkte sind nach Angaben des CSU-Politikers die Wasser- und Stromversorgung, der Bau von Unterkünften und die medizinische Versorgung. Die Flüchtlinge aus Mossul wollten wieder zurückkehren. „Wichtig ist, dass wir die Menschen dabei nicht alleine lassen“, sagte Müller.

          Die irakische Regierung hatte nach monatelangen Kämpfen der Armee in diesem Monat den Sieg über die Extremistenmiliz Islamischer Staat in der Großstadt verkündet. Seit Beginn der Gefechte sind mehr als eine Million Menschen aus Mossul und der umliegenden Region geflüchtet. In der Stadt selbst liegen mehrere Viertel in Schutt und Asche.

          Weitere Themen

          Abgeordnete bereit für mehr Hilfen

          Corona-Krise im Bundestag : Abgeordnete bereit für mehr Hilfen

          Die FDP will in den nächsten Taagen nach „blinden Flecken“ schauen, womöglich anderen Branchen unter der Arme greifen. Die Grünen sorgen sich um die Mitgestaltungsrechte des Parlaments.

          Nordkorea testet wiederholt Raketen

          Trotz UN-Resolutionen : Nordkorea testet wiederholt Raketen

          Es ist der bereits vierte Raketentest Nordkoreas in diesem Monat. Im Lichte der Coronavirus-Pandemie verurteilen viele Staatschefs die Aktion von Machthaber Kim Jong-un als derzeit besonders unangebracht.

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson bei einer Videokonferenz am 28. März. Johnson befindet sich nach seiner Covid-19 Erkrankung in Isolation.

          Corona-Krise : Johnson stimmt Briten auf schwere Zeiten ein

          Mit einem Brief richtet der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister einen eindringlichen Appell an seine Landsleute. Auch eine weitere Verschärfung der Maßnahmen schließt Boris Johnson nicht aus.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.