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Deutsche Entwicklungshilfe : Weitere 100 Millionen Euro für Mossul

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Zivilisten fliehen am 4. Juli 2017 aus der umkämpften Altstadt von Mossul, im Hintergrund die zerstörte Al-Nuri-Moschee. Bild: AP

Nach der Rückeroberung durch die irakische Armee soll die Stadt wiederaufgebaut werden. Dabei dürfe man die Menschen nicht allein lassen, meint Bundesentwicklungsminister Müller.

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          Nach der Rückeroberung der Stadt Mossul durch die irakische Armee stockt Deutschland seine Hilfen auf. Allein in diesem Jahr würden 100 Millionen Euro zusätzlich in die Stabilisierung und den Wiederaufbau der Stadt gesteckt, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller den Zeitungen der Funke-Gruppe. Bisher seien rund 50 Millionen Euro gezahlt worden. Schwerpunkte sind nach Angaben des CSU-Politikers die Wasser- und Stromversorgung, der Bau von Unterkünften und die medizinische Versorgung. Die Flüchtlinge aus Mossul wollten wieder zurückkehren. „Wichtig ist, dass wir die Menschen dabei nicht alleine lassen“, sagte Müller.

          Die irakische Regierung hatte nach monatelangen Kämpfen der Armee in diesem Monat den Sieg über die Extremistenmiliz Islamischer Staat in der Großstadt verkündet. Seit Beginn der Gefechte sind mehr als eine Million Menschen aus Mossul und der umliegenden Region geflüchtet. In der Stadt selbst liegen mehrere Viertel in Schutt und Asche.

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