Geschäfte mit Iran :
Wie ein deutscher Unternehmer auf Amerikas Terrorliste geriet

Von Stefan Buchen, Rainer Hermann
Lesezeit: 11 Min.
Geschäfte mit dem Feind: Ein Containerschiff (links) der Reederei Islamic Republic of Iran Shipping Line im Hamburger Hafen
Ulrich Wippermann war in seiner Firma zuständig für Exporte nach Iran. Von einem Tag auf den nächsten erfährt er: Amerika wirft ihm Terrorfinanzierung vor. Die Geschichte eines Albtraums.

„Was könnten wir gemacht haben?“ Ulrich Wippermann versetzt sich zurück in den Albtraum des 6. Februar 2014. An jenem Tag wurde der deutsche Firmenmanager beschuldigt, die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika zu gefährden. Der Vorwurf kam von mächtiger Stelle, dem Finanzministerium in Washington. Der „Treasury“ hatte den Deutschen und seine Firma auf die Schwarze Liste der „Specially Designated Nationals“ gesetzt.

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