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Freihandel mit Amerika : Deutsche fürchten um Lebensmittelsicherheit

  • Aktualisiert am

Amerikas Präsident Obama wirbt für das Freihandelsabkommen mit Europa. Bild: AP

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen Europa und Amerika ist umstritten. Fast die Hälfte der Deutschen ist skeptisch. Sie sorgen sich um Lebensmittelsicherheit und Datenschutz.

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          Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Amerika und der Europäischen Union werden von der Bevölkerung mit einer gewissen Skepsis beobachtet. Nur knapp mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind der Ansicht, das Freihandelsabkommen (TTIP) sei eine „gute Sache“, wie eine Umfrage des Pew-Forschungszentrums und der Bertelsmann-Stiftung ergaben. Dabei lag der Anteil der zuversichtlichen Deutschen mit 55 Prozent leicht über dem Anteil der zuversichtlichen amerikanischen Bürger (53 Prozent).

          Wenn es um die Einführung gemeinsamer Standards geht, ist die Skepsis der Deutschen stark ausgeprägt. 76 Prozent der Amerikaner finden es eine gute Idee, Standards für Produkte und Dienstleistungen zwischen Amerika und der EU anzugleichen, aber nur 45 Prozent der Deutschen vertreten diese Ansicht.

          94 Prozent der Deutschen vertrauen bei der Lebensmittelsicherheit auf die EU-Standards, nur zwei Prozent auf die amerikanischen Standards. Bei der Datensicherheit vertrauen 85 Prozent der Deutschen eher auf die EU-Standards als auf die amerikanischen Standards.

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