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Deutsche Marine : Raketen-Unfall auf „Sachsen“ kostet 40 Millionen Euro

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Die deutsche Fregatte „Sachsen“ beim (erfolgreichen) Start einer Rakete des Typs SM-2 Bild: Bundeswehr / Fregatte Hamburg

Wann das Schiff wieder in See stechen wird, ist offen. Der amerikanische Bauer der Raketenstartanlage wird frühestens 2023 mit den Arbeiten beginnen.

          Die Reparatur nach dem Raketen-Unfall auf der Fregatte „Sachsen“ wird etwa 40 Millionen Euro kosten. Ersetzt werden müsse auch die beschädigte Abschussanlage, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag in Berlin. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet. Bei einer Übung vor der Küste Norwegens war im Juni vergangenen Jahres der Antrieb einer Flugabwehrrakete vom Typ SM-2 kurz nach dem Abfeuern abgebrannt, ohne dass die Rakete abgehoben war.

          „Wir standen vor einer gleißenden und glühend heißen Feuerwand“, berichtete Fregattenkapitän Thomas Hacken, sagte der deutsche Verbandsführer der Übung  vor der Küste Norwegens damals dem Onlineportal der Marine. Auf im Internet veröffentlichten Bildern waren deutliche Brandspuren auf dem Oberdeck und den Brückenaufbauten zu sehen. Die Besatzung blieb unverletzt und habe schnell und korrekt gehandelt, hieß es damals.

          Wie die Marine weiter berichtete, habe es damals keinerlei Hinweise auf den Fehler gegeben. Die Rakete sei vor dem Abschuss technisch überprüft worden und habe sich in „einwandfreiem Zustand“ befunden. Eine weitere Rakete derselben Bauart sei zuvor erfolgreich gestartet.

          Bis die „Sachsen“ wieder in See stechen kann, wird es laut Informationen der „Bild“-Zeitung mindestens bis 2023 dauern. Dann erst könne der Produzent der Raketen-Senkrechtstartanlage, der amerikanische Rüstungskonzern „Raytheon“, mit der Ausrüstung beginnen.

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