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1918: Deutsche Truppen ziehen in Helsinki ein. Sie unterstützen die finnische Regierung im Kampf gegen die Roten Garden. Foto: Picture-Alliance

Selbstmord auf finnisch

Von BJÖRN MÜLLER
1918: Deutsche Truppen ziehen in Helsinki ein. Sie unterstützen die finnische Regierung im Kampf gegen die Roten Garden. Foto: Picture-Alliance

12.10.2018 · Im Herbst 1918 steht das Deutsche Kaiserreich vor einer vernichtenden Niederlage. Dennoch bereitet in Helsinki eine Clique blinder Bewunderer die Ankunft ihres ersten Königs vor. Es ist ein Schwager von Wilhelm II.

I m Herbst 1918 laufen in Helsinki die Vorbereitungen auf Hochtouren. Finnland empfängt seinen künftigen König: Friedrich Karl von Hessen. Die Euphorie ist groß. Ein eigens für den Anlass gegründetes Bürgerkomitee kümmert sich um die Ausschmückung der finnischen Hauptstadt für die Ankunft des Monarchen. Kunsthandwerker schmieden die Krone, eine Villa wird als Privatresidenz eingerichtet. Am 9. Oktober soll das finnische Parlament „Fredrik Kaarle“ zum Staatsoberhaupt wählen, einen Schwager des deutschen Kaisers Wilhelm II. Das kommt einem politischen Selbstmordunternehmen gleich.

Das deutsche Kaiserreich und seine ihm verbliebenen Verbündeten stehen in jenen Tagen kurz davor, den Ersten Weltkrieg zu verlieren. Die Hoffnung, nach dem Sieg über Russland mit frischen Truppen aus dem Osten in einer letzten gigantischen Offensive gegen die Entente-Mächte die Wende an der Westfront zu erzwingen, ist verschwunden. Stattdessen sind es Deutschlands Gegner, die nun vorstoßen. Den ausgelaugten und schlecht versorgten Truppen gelingt es kaum noch, ihre Frontabschnitte zu halten. Dass sich Finnland dennoch anschickt, eine Schicksalsgemeinschaft mit dem Deutschen Reich einzugehen, liegt an den Mächtigen in Helsinki: einer Clique überzeugter Germanophiler.

Per Evind Svinhufvud um 1920 Foto: Picture Alliance

Der starke Mann dieser Clique ist Pehr Evind Svinhufvud, Spross einer Familie des finnischen Landadels. Als der Erste Weltkrieg vier Jahre zuvor ausbricht, verbannt das russische Zarenregime den überzeugten Nationalisten nach Sibirien. Svinhufvud soll das mit den Worten quittiert haben:


„Mit Gottes und Hindenburgs Hilfe werden ich zurückkehren.“
PEHR EVIND SVINHUFVUDd

E s kommt anders. Die Oktoberrevolution der Bolschewiki 1917 in Russland bereitete den Boden für seine Rückkehr. Finnlands Parlament erklärt am 6. Dezember 1917 die Unabhängigkeit des Landes von Russland und handelt mit Lenin aus, dass Svivnhufvud Sibirien verlassen darf. Die Bolschewiki haben andere Sorgen. Sie müssen alle Kräfte bündeln, nach dem Sturz des Zaren ihre Macht in Russland zu sichern. In Finnland bricht nach der Unabhängigkeitserklärung ein Bürgerkrieg aus. Das bürgerlich-konservative Lager und die linke Arbeiterschaft ringen um die Macht im neuen Staat. Die „Weißen“ wenden sich an das deutsche Kaiserreich und bitten darum, gegen die „Roten“ militärisch einzugreifen. Und das tut es auch. Die Ostseedivision vertreibt im April 1918 die linken Volksmilizen aus Helsinki und bleibt als Schutzmacht.

Schusswechsel zwischen Deutschen und den Roten in Helsinki Foto: Picture Alliance

Unter deutschen Bajonetten kehren die geflüchteten Konservativen um Svinhufvud in die Hauptstadt zurück, empfangen von den Klängen einer deutschen Militärkapelle, die „Unser Land“ spielt, die neue finnische Nationalhymne. Schon zuvor standen Deutschlands Kultur und Wissenschaft bei Finnlands bürgerlichen Eliten hoch im Kurs. „Ärzte, Veterinäre, Geschäftsleute, Bierbrauer und Würstchenmacher wurden nach Deutschland geschickt, um etwas zu lernen und praktische Erfahrung zu sammeln“, schreibt Anders Huldén in seinem Buch „Finnlands deutsches Königsabenteuer 1918“. Doch nach der Vertreibung der „Roten“ weicht der pragmatische Austausch mit Deutschland zunehmend blinder Bewunderung. Zumal das Kaiserreich im Frühjahr 1918 noch, nach dem Russland aufgezwungenen Frieden von Brest-Litowsk, auf der Siegesstraße unterwegs zu sein scheint.

Frontverlauf im Ersten Weltkrieg

Karte: dpa, ZMSBw, Hirschfeld/Krumeich/Renz: Enzyklopädie Erster Weltkrieg

Alle und jeder buhlt nun um die Gunst von General Rüdiger von der Goltz, dem Befehlshaber der Ostseedivision. Zeitungen und Politiker ergehen sich in servilen Lobhudeleien auf die Deutschen und das Kaiserreich. Bei einem Galadinner für von der Goltz äußert ein Tischredner: „Unsere Schuld an die Germanen, an die Deutschen war schon vorher groß, aber in diesen Tagen ist sie geradezu überwältigend geworden.“ Die Verehrung für das Kaiserreich macht auch die konstitutionelle Erbmonarchie zur Blaupause für die anstehende Entscheidung zur Staatsform Finnlands. Die finnischen Monarchisten gründen das „Komitee zum Schutz des neuen Finnland“ - das sie zu einer schlagkräftigen Organisation für Lobbyarbeit und Propaganda formen. Das Geld kommt vor allem aus dem Großbürgertum. Monarchistisch gesinnte Unternehmer kaufen gezielt Zeitungen auf, die für die Staatsform Republik eintreten, und bringen sie so auf Linie.


„Ganz besonders günstig für uns war der deutsche Königsgedanke vor allem deswegen, weil er gleichzeitig das Entstehen von Großfinnland bedeutet hätte“
PEHR EVIND SVINHUFVUD

Svinhufvud und seine Mitstreiter treiben parallel dazu politische Überlegungen in Richtung Monarchie voran: mit einem deutschen König an der Spitze. Sie hoffen so auf einen ultimativen Fürsprecher gegenüber Berlin. Auch um Revolten im Notfall unterdrücken zu können, scheint ihnen eine enge Anbindung an das Kaiserreich als beste Wahl. Hinzu kommt noch ein weiteres Kalkül: „Ganz besonders günstig für uns war der deutsche Königsgedanke vor allem deswegen, weil er gleichzeitig das Entstehen von Großfinnland bedeutet hätte“, sagte Svihufvud später einmal. Das Establishment konservativer Nationalisten ist sich zu jenem Zeitpunkt sicher: Mit einem König aus Deutschland wäre die Versorgung mit modernen Waffen sichergestellt, und damit das Fundament gelegt für einen Eroberungskrieg gegen Russland in Ost-Karelien. Gerade diese Expansionsabsichten sind es, die in jenen Tagen viele finnische Republikaner zu Monarchisten werden lassen. Zu denen gehören auch Regierungschef Juho Kusti Paasikivis und Außenminister Otto Stenroth. Gemeinsam mit dem zum Reichsverweser ernannten Svinhufvud bilden die beiden Großbankiers das Machtzentrum einer Regierung, die sich auf ein bürgerliches Rumpfparlament stützt. Die sozialistischen Abgeordneten sind geflohen oder sitzen im Gefängnis. Das Monarchistenlager versucht, die Gunst der Stunde zu nutzen und begibt sich in deutschen Fürstenhäusern auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten.

Während von finnischer Seite die Euphorie kaum Grenzen kennt reagiert die deutsche Seite nüchtern. Ein unabhängiges Finnland interessiert die Reichsführung nur, um ein potenzielles Werkzeug gegen Russland in Händen zu halten. Die kaiserliche Armee baut eine Hilfstruppe aus finnischen Freiwilligen auf. Mit dem Verband beginnen die Deutschen ab Februar 1918 ihre Intervention im finnischen Bürgerkrieg. Ihr Ziel ist es, Druck auf die Bolschewiki aufzubauen, die versuchen, die Verhandlungen von Brest-Litowsk zu verschleppen. Die Truppen in Finnland sind für die Bolschewiki äußerst unangenehm. Mit ihnen rücken die Deutschen nah an Russlands Hauptstadt Petrograd (Sankt Petersburg) heran.

Finnland, Gefangene 1918, Kämpfe zwischen kommunistischen roten Garden, die den Anschluss an Sowjetrussland fordern, und den bürgerlichen weissen Garden 1918. Foto: Picture Alliance

Dabei nutzt das Auswärtige Amt die Notlage der händeringend um Waffenhilfe bittenden finnischen „Weißen“ schamlos aus. Das Kaiserreich lässt sie Knebelverträge unterschreiben, die das künftige Finnland zum Vasallenstaat machen. Die Abgesandten Svinhufvuds verpflichten sich auch dazu, dass Finnland sämtliche Interventionskosten übernimmt. Später berechnet das kaiserliche Kriegswirtschaftsamt eine Summe von 134 Millionen Finnmark. Eine gigantische Summe für das junge Land, die nur in Raten abzustottern ist. Der finnische Staatshaushalt 1914 betrug 170 Millionen Finnmark. Hinzu kommt ein „Friedensvertrag“, der dem Kaiserreich eine Vormundschaft Finnlands gegenüber anderen Staaten zusichert. Ein Handels- und Schifffahrtsabkommen gibt den Deutschen das Recht, ihre Zollpolitik gegenüber Finnland nach eigenem Ermessen zu gestalten. Ein geheimes Zusatzabkommen erlaubt dem Kaiserreich zudem, überall in Finnland Militär-Stützpunkte aufzubauen. Nur einen deutschen Monarchen für Finnland will das Kaiserreich nicht. Gegen solche Überlegungen ist das Auswärtige Amt. Das Kaiserreich soll Finnland kontrollieren, ohne sich zu exponieren.

Deutsche Truppen in Finnland. Erfrischungsstelle in einem Gehöft Foto: Picture Alliance

D er Machiavellismus auf deutscher Seite schreckt die finnischen Monarchie-Enthusiasten nicht ab. Regierungschef Paasikivis ist davon überzeugt, dass völlige Unabhängigkeit für ein kleines Land wie Finnland illusorisch sei. Nur durch dezidierte Nachgiebigkeit gegenüber der Schutzmacht sei ein Überleben überhaupt möglich. Mit dieser Politik rennt die finnische Regierung bei deutschen Militärs und Adeligen offene Türen ein. In deren Zirkeln träumen viele von einem Siegfrieden, der im Osten neue, an das Reich angelehnte, Monarchien schafft. Zwischen deutschen Fürstenhäusern setzt ein regelrechter Wettlauf auf die imaginären Throne ein. Mittendrin: Kaiser Wilhelm II. Noch im Frühjahr 1918, im Zuge der durchaus erfolgreichen beginnenden Offensive an der Westfront, verteilt der Hohenzoller die scheinbare Beute: Das untere Elsass an Bayern, Litauen an Sachsen, das Haus Württemberg soll über Polen herrschen, Baden bekommt dafür das obere Elsass. Sich selbst will Wilhelm zum Souverän über weite Teile des Baltikums machen.

Damit enttäuscht er Herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg, der dort ebenfalls gerne geherrscht hätte. Der Herzog beginnt daraufhin eine Privatkampagne bei den königssuchenden Finnen. Doch der Mecklenburger hat einen mächtigen Widersacher. Der Erste Generalquartiermeister, Erich von Ludendorff, möchte den jüngsten Kaisersohn Oskar auf Finnlands Thron platzieren. Der Kriegsplaner des Kaiserreichs macht dem Auswärtigen Amt mit seiner „Sektion Politik“ Konkurrenz und betreibt eine brachiale Eigen-Außenpolitik. Der später gewählte König Finnlands, Friedrich Karl von Hessen, spielt in der Monarchen- Suche zunächst keine Rolle. Für Ludendorff soll das Land nördlichstes Glied einer Kette von Vasallenstaaten des Kaiserreichs werden, die einen „Wall gegen den Osten“ bilden. Für seine Königskampagne platziert er zwei Agenten seiner Sektion Politik in Helsinki. Einer davon ist der stellvertretende Adjutant des Generals von der Goltz. Für Ludendorff soll er den kaiserlichen Statthalter in Finnland auf Hohenzollern-Linie halten.

Erster Generalquartiermeister, Erich von Ludendorff Foto: Picture Alliance

Mit teuren Dinners samt reichlich Alkohol werben Ludendorffs Männer um Unterstützer für Oskar von Hohenzollern bei Finnlands Hauptstadt-Elite. Zudem sorgen sie dafür, dass die rechte deutsche Presse die Auslagen in Helsinkis Nobelrestaurants dominiert. Dort lesen die Entscheider in Politik und Wirtschaft von vermeintlichen Siegen der kaiserlichen Armee, aber nichts über die desaströse Versorgungslage im Deutschen Reich. Gegen so viel Lobbymacht kommt Adolf Friedrich von Mecklenburg nicht an. Obwohl er lange Favorit des finnischen Gesandten in Berlin, Edvard Hjelt, ist. Der begeisterte Monarchist und Deutschland-Verehrer sorgt dafür, dass das Wilhelminische Kaiserreich bei der eigenen Regierung nur im besten Licht erscheint. Kaisersohn Oskar wird so zum Favoriten von Svinhufvud und den finnischen Monarchisten.

K ruder Höhepunkt des Werbens der Finnen um einen deutschen König wird eine Doppel-Gesandtschaft nach Berlin. Am 18. August 1918 schifft sich eine Regierungsdelegation auf dem Atlantikdampfer „Habsburg“ ein, um die Reichsregierung von einem deutschen König auf Finnlands Thron zu überzeugen. An Bord sind auch Reichsverweser Svinhufvud und Außenminister Stenroth, jedoch getarnt als Gutsbesitzer Persson und Direktor Otto. Beide wollen in einer parallelen Geheimmission den deutschen Kaiser persönlich von einer Königsherrschaft Oskars in Finnland überzeugen. Außerdem hofft Svinhufvud auf Zusagen zur Einverleibung Ost-Kareliens. Doch statt der erhofften Privataudienz wird der Reichsverweser in einem zehnminütigen Ganggespräch von Wilhelm II. abgefertigt. Seinen Sohn will er nicht nach Finnland schicken, zu unsicher sei die dortige Position eines Königs. In der Causa Oskar ist es dem Auswärtigen Amt, das jeden Prinzen-Export nach Finnland ablehnt, gelungen, den sonst stets wankelmütigen Wilhelm auf Linie zu halten.

Trotz dieser Brüskierung will Finnlands Regierung weiterhin einen deutschen Fürsten als König. Schließlich wird Prinz Friedrich Karl von Hessen zum Kompromisskandidaten. Dieses Vorhaben stützt auch das Auswärtige Amt. Die Deutschen befürchten, dass ihnen die Finnen andernfalls von der Fahne gehen könnten.

Zumal Berlin erneut zeigt, wie wenig Wert finnische Interessen für das Deutsche Reich haben. Angeregt von deutscher Seite, hatte Finnland mit Russland Friedensgespräche begonnen und gehofft, mit deutscher Rückendeckung Ost-Karelien zu gewinnen. Doch als die Verhandlungen beginnen, schweigt das Kaiserreich. Ohne Wissen der Finnen unterzeichnet es mit den Bolschewiki am 27. August 1918 ein Zusatzprotokoll zum Vertrag von Brest-Litowsk. Darin sichert Russland zu, alliierten Expeditionstruppen zu vertreiben, die in Russland gelandet sind. Deutschland garantiert im Gegenzug, dass die Finnen während der Operation nicht russisches Gebiet sowie die Hauptstadt Petrograd angreifen werden.

Prinz Friedrich Karl von Hessen-Kassel, 1868 - 1940, König von Finnland, historisches Bild, um 1893 Foto: Picture Alliance

Ende August erhält Friedrich Karl ein dringendes Kurierschreiben von seinem Schwager Kaiser Wilhelm II., der ihm nahelegt, Monarch von Finnland zu werden. Doch als der vom finnischen Parlament gewählt wird, ist Deutschland schon so gut wie geschlagen. Nicht nur von der Front kommen Hiobsbotschaften. Auch wirtschaftlich ist das Reich durch die alliierte Blockade am Ende. In Deutschland zielt die Regierung ab Oktober 1918 auf einen raschen Waffenstillstand mit der Entente. Finnlands nomineller König Friedrich Karl zögert angesichts der Umstände, die Wahl anzunehmen und wird darin von der neuen Reichsregierung bestärkt. Ludendorff drängt noch auf eine rasche Fahrt des hessischen Prinzen nach Helsinki. So ließe sich zumindest ein „Deutschfreund“ halten. Aber die Macht von Ludendorff und Generalfeldmarschall von Hindenburg, die seit 1916 de facto wie Militärdiktatoren über das Reich herrschen, schwindet.

In Helsinki werden die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die Germanophilen um Svinhufvud unterschätzen das Ausmaß der bevorstehenden deutschen Niederlage. Sie gehen nur von einer vorübergehenden Schwächung aus. Eine totale Anlehnung an Deutschland, um gegen Russland bestehen zu können, müsse weiterhin erste Direktive der Politik sein, so die Überzeugung bei Svinhufvud und seiner Clique. Die finnische Regierung glaubt, mit einer feierlichen Neutralitätsbekundung bei der Anlandung Karl Friedrichs die Alliierten besänftigen zu können. Doch Großbritannien lässt ausrichten, einen Deutschen als König in Finnland betrachte es als das Erreichen eines Kriegsziels des Feindes. Frankreich friert seine Beziehungen mit dem jungen Staat wieder ein.

Als letztes Ausweichmanöver hoffen die Finnen, ihren deutschen König ins Land zu holen, wenn sich nach einer Friedenskonferenz die Gemüter wieder beruhigt haben. Eine Linie, die noch verfolgt wird, als Deutschland Anfang November 1918 zur Republik wird. Am 20. November erklärt Friedrich Karl von Hessen, auf die finnische Königswürde zu verzichten. Finnlands Regierung gibt dies erst am 28. November offiziell bekannt, als Wilhelm II. abdankt. Die Monarchisten-Regierung um Svinhufvud muss zurücktreten. Die Anhänger eines Königreichs Finnland glauben selbst da noch, es handle sich nur um eine vorübergehende Schlappe; der Kampf gehe weiter. Das Monarchisten-Komitee schickt ein Rundschreiben an seine Mitarbeiter. Darin werden jene aufgefordert, eine königstreue Lebensanschauung im Volk „während dieser Zeiten des Abwartens“ zu verankern. Weitere Instruktionen würden folgen. Sie kommen nie.

Quelle: F.A.Z.

Veröffentlicht: 12.10.2018 14:21 Uhr