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Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts

Zwischen 1914 und 1918 versank Europa in Trümmern – und die Welt in Chaos. 20 Millionen Menschen fielen dem Ersten Weltkrieg zum Opfer. Unendliches Leid traumatisierte ganze Nationen. Die Folgen prägen uns bis heute.

Geteilt am Brenner: Die Grenze zwischen Österreich und Italien ist auch eine Grenze zwischen den Teilen Tirols

Blogs | F.A.Z. Essay Podcast : Die heiligen Grenzen der Heimat

Eine der vielen neuen Grenzen, die seit 1919 bis heute das Europa des 19. Jahrhunderts durchschneiden, verläuft mitten durch Tirol. Marion Dotter und Dr. Stefan Wedrac erinnern an eine Wasserscheide der Geschichte. Hören Sie den Beitrag mit dem F.A.Z. Essay Podcast.
Oktober 1918: Im niederösterreichischen Landtag.

Wegmarken der Geschichte : Revolution ohne Aufruhr

Genau 100 Jahre ist es her, dass Abgeordnete des Reichsrats den „deutsch-österreichischen Staat“ ausriefen. Beamte hatten damals einen großen Aufruhr befürchtet – dieser trat jedoch nie ein.
Die „Großen Vier“ von 1919 (r-l): Ministerpräsidenten George (England), Orlando (Italien), Clemenceau (Frankreich) und Präsident Wilson (Amerika)

Frankfurter Zeitung 10.05.1919 : Die Strategie der Siegermächte

Der Entwurf des Versailler Vertrags wurde mit Methode erarbeitet: detaillierte Ausarbeitung, wenig persönlicher Austausch und viel Papierwirtschaft. Das Vorgehen macht ihn noch mehr zu einem Hindernis der Aussöhnung. Ein Kommentar.

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  • Vorbild für die Bundeswehr? Manfred von Richthofen

    Vorbilder für die Bundeswehr : Richthofen statt Rommel

    Die Bundeswehr tut sich schwer mit historischen Vorbildern. Doch Soldaten brauchen sie. Drei Regeln reichen aus, um taugliche Kandidaten für die Gegenwart zu finden. Ein Gastbeitrag.
  • Die Mohnblume gilt in den Staaten des Commonwealth als Zeichen der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg.

    Vor 100 Jahren : Flanderns Felder mahnen für die Zukunft

    Die Schlacht um Flandern ist ein blutiges Zeugnis für das Grauen des Ersten Weltkriegs. Die Geschichte zur Urkatastrophe des Zwanzigsten Jahrhunderts bietet jedoch eine wichtige Lektion für das heutige Europa. Ein Gastbeitrag.
  • Der Juli-Putsch in Petrograd: Was in Russland geschieht, treibt auch die deutschen Arbeiter auf die Straße.

    Militärhistoriker über 1917 : Europäer marschieren nicht aufrecht

    Wir erinnern uns 2017 an Luther und Humboldt, aber wenig an das Jahr der russischen Revolution, des Panzers und des U-Boot-Kriegs. Warum ist das so? Ein Gespräch mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel über 1917.
  • Hüte der Konvention: Amerikanische Rekruten stehen in einer New Yorker Straße nach der Kriegserklärung Präsident Wilsons 1917 Schlange.

    Amerikas Kriegseintritt 1917 : Schluss mit Deutsch

    Vor hundert Jahren war es mit der Sauerkraut-Kultur in den Vereinigten Staaten vorbei. Es war der radikale Abschluss eines immer schnelleren Verfallsprozesses.
  • Sturmtruppen : Des Kaisers „Special Forces“

    Es war eine völlig neue Art der Kriegsführung: Im März 1915 stellen die Deutschen ihre ersten Sturmtruppen auf. Dass sie mit ihrem Experiment eine Büchse der Pandora öffnen, ahnen sie nicht.
  • 100. Todestag Franz Joseph I. : „Der Kaiser war immer da“

    68 Jahre stand Franz Joseph an der Spitze Österreichs: Schicksalsschläge, Niederlagen und selbst der Erste Weltkrieg verhinderten nicht, dass ein Nimbus um ihn entstand. Einer der letzten Zeitzeugen erinnert sich an „den Oberen, kurz vor dem lieben Gott.“
  • Erster Weltkrieg : Der Blutsommer an der Somme

    Vor 100 Jahren begann die Schlacht an der Somme. Als sie endete, hatte sich am Frontverlauf fast nichts geändert, aber die Verluste betrugen 1,3 Millionen Mann. Wie konnte es soweit kommen?
  • Skagerrak : Die größte Seeschlacht des Ersten Weltkriegs

    Grand Fleet gegen Kaiserliche Hochseeflotte: Im Skagerrak treffen am 31. Mai 1916 100 deutsche und 151 britische Kriegsschiffe aufeinander. Aus dem zufälligen Aufeinandertreffen entwickelt sich ein Gefecht, das Maßstäbe sprengt.
  • Merkel und Hollande in Verdun : Neues Gedenken an 300.000

    Angela Merkel und François Hollande betonen in Verdun die Bedeutung der Toten der Schlacht für die heutige deutsch-französische Freundschaft. In einer Zeit, in der Europa in der Krise steckt. Beobachtungen eines Besuchs, bei dem stilles Händedrücken nicht mehr reicht.
  • 100 Jahre Sykes-Picot-Abkommen : Wurzel des Nahostkonflikts

    Mit ein paar Federstrichen zerstörten Briten und Franzosen vor hundert Jahren die Konfliktsicherungsmechanismen der Osmanen im Nahen Osten. Und legten damit den Grundstein für viele der Konflikte, die noch heute die Region und die Welt beschäftigen.
  • Schlacht von Verdun : Von der Knochenmühle zum Beinhaus

    Vor 100 Jahren übernahm Philippe Pétain die Verteidigung der Front von Verdun. Sein Aushalten war der Grundstein dafür, dass die deutschen Truppen den Ort nicht einnehmen konnten. Die Weigerung, Gegenangriffe zu befehlen, führte aber schnell zu seiner Entlassung.
  • Erster Weltkrieg : Die Hölle von Verdun

    Am 21. Februar 1916 begann der deutsche Angriff auf die Festung Verdun. Mit ihm wollte der deutsche Generalstabschef Falkenhayn eine Entscheidung im Krieg gegen Frankreich erzwingen – und tat einen ersten Schritt in den Vernichtungskrieg.
  • Jahrestag Verdun : Mit dem Bajonett unter Dauerfeuer

    Vor hundert Jahren begann die Schlacht bei Verdun. Sie wurde zum Emblem der neuen Schrecken des Kriegs, das Schlachtfeld zum Gedenkort. Auch für die Aussöhnung von Franzosen und Deutschen.