https://www.faz.net/-gpf-9k0rh
Bildbeschreibung einblenden

Denk ich an Deutschland 2019 : Was glauben wir eigentlich, wer wir sind?

Denk ich an Deutschland: Zum zehnten Mal laden die Alfred-Herrhausen-Gesellschaft und die F.A.Z. am 15. März Experten aus Politik und Wirtschaft zur Konferenz nach Berlin Bild: Jens Gyarmaty

Zum zehnten Mal laden die Alfred Herrhausen Gesellschaft und die F.A.Z. am 15. März 2019 zur „Denk ich an Deutschland“-Konferenz nach Berlin. Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft diskutieren die Frage: „Was glauben wir eigentlich, wer wir sind? Das deutsche Selbstbewusstsein in einem bewegten Europa.“

  • Aktualisiert am
          1 Min.

          Es sind bewegte Zeiten für Deutschland, Europa und die Welt: Der Brexit erschüttert den Zusammenhalt in der EU, in vielen europäischen Ländern sorgt eine Renaissance des Nationalismus für wachsende Unsicherheit, und in Washington legt ein erratisch agierender Präsident Donald Trump die Axt an die lange als unverbrüchlich geltende transatlantische Partnerschaft.

          Wie definiert Deutschland, das nach dem Fall der Mauer 1989 seit bald 30 Jahren „selbstständig“ und souverän ist, angesichts dieser zahlreichen Krisenherde seine Rolle in der Welt? Was erwarten unsere Partner in dieser schwierigen weltpolitischen Lage von uns? Soll (und kann) Deutschland angesichts sich mehrender Stimmen aus dem In- und Ausland, die eine Neudefinition der deutschen Rolle fordern, seine über Jahre gepflegte außenpolitische Zurückhaltung noch beibehalten? Oder ist es Zeit für ein neues, auch sicherheitspolitisches, Selbstbewusstsein?

          Darüber soll auf der Denk-ich-an-Deutschland-Konferenz 2019 diskutiert werden zu der die Alfred-Herrhausen-Gesellschaft und die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 15. März in die European School of Management and Technolo0gy (ESMT) nach Berlin laden. Zahlreiche Gäste und Redner werden auf der Konferenz erwartet, unter anderem: Anne-Marie Descôtes, Botschafterin Frankreichs in Deutschland, Markus Gabriel, Professor für Philosophie an der Universität Bonn, Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi, Präsident der Europäischen Partei der Linken Linken und MdB (Die Linke), Jana Hensel, Autorin und Journalistin, Kay Bailey Hutchison, Ständige Vertreterin der Vereinigten Staaten bei der Nato (angefragt), Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundestagsvorsitzende der CDU, Ivan Krastev, Leiter des Centre for Liberal Strategies in Sofia, Janina Mütze, Michael Roth (SPD), Europa-Staatsminister im Auswärtigen Amt, Mitbegründerin und COO von Civey, Norbert Röttgen, MdB und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestags, Ria Schröder, Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Julie Smith, Baroness Smith of Newnham, Reader in European Politics an der Universität von Cambridge und Life Peer im House of Lords, Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks.

          FAZ.NET wird die Konferenz am 15. März für Sie begleiten – mit aktuellen Nachrichten, Hintergrundberichten und Interviews.

          Weitere Themen

          Thailands König entzweit Familien

          Proteste gegen Rama X. : Thailands König entzweit Familien

          Die junge Thailänderin Nan demonstriert in Bangkok für eine Einschränkung der königlichen Rechte. Sie will nicht vom reichsten Monarchen der Erde regiert werden. Ihre Eltern aber wollen nicht an den Traditionen rütteln.

          Topmeldungen

          Zwischen Angst und Wut: Unter den Demonstranten in Thailand sind viele junge Frauen, die sich von den Traditionen ihrer Eltern abwenden.

          Proteste gegen Rama X. : Thailands König entzweit Familien

          Die junge Thailänderin Nan demonstriert in Bangkok für eine Einschränkung der königlichen Rechte. Sie will nicht vom reichsten Monarchen der Erde regiert werden. Ihre Eltern aber wollen nicht an den Traditionen rütteln.
          Schwierige Partner: Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

          Polens Außenminister : Die EU-Verträge sind heilig

          In Europa gilt das Einstimmigkeitsprinzip. In den Regelungen für die Corona-Hilfe soll das nun rechtswidrig umgangen werden. Polen muss mit einem Veto drohen, um einen drohenden Vertragsbruch abzuwenden. Ein Gastbeitrag.
          Lange Schlangen vor den Supermärkten sind auch vor Weihnachten wieder zu erwarten.

          So reagiert der Handel : Lange Schlangen und gähnende Leere befürchtet

          Wenige Wochen vor dem Weihnachtsfest hat die Bundesregierung die Corona-Maßnahmen noch einmal verschärft – sehr zum Ärger des hiesigen Handels. Gerade Supermärkte haben für die Regeln nur wenig Verständnis.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.