https://www.faz.net/-gpf-pzd5

: Defektes britisches Atom-U-Boot in Gibraltar

  • Aktualisiert am

wie. MADRID, 4. Februar. Die spanische Regierung hat in London gegen den Aufenthalt eines defekten britischen Atom-U-Boots in der Kronkolonie Gibraltar protestiert. Die "Sceptre" hatte dort am Donnerstag mit einem angeblichen "Dieselmotorschaden", ...

          1 Min.

          wie. MADRID, 4. Februar. Die spanische Regierung hat in London gegen den Aufenthalt eines defekten britischen Atom-U-Boots in der Kronkolonie Gibraltar protestiert. Die "Sceptre" hatte dort am Donnerstag mit einem angeblichen "Dieselmotorschaden", der nichts mit dem Nuklearantrieb zu tun habe, zu "Wartungsarbeiten" angelegt. Diese würden nicht länger als sechs Tage dauern, versicherte der britische Außenminister Straw nach Aussage seines spanischen Kollegen Moratinos. Die spanische Flotte hat in der Bucht von Algeciras Wasserproben entnommen, die zunächst keine Hinweise auf Radioaktivität gaben. Die "Sceptre" gehört mit fast dreißig Jahren zu den ältesten britischen Atom-U-Booten und hatte offenbar im Jahr 2000 ein "Reaktorproblem". Letzteres war der Fall, als vor fünf Jahren die "Tireless" in Gibraltar einlief. Damals hatten die umweltbelastenden Reparaturen ein Jahr gedauert. Nun zeigen sich die Regierungen in Madrid und London bemüht, die diplomatische Irritation zu begrenzen, um den unlängst begonnenen Dialog über die Zukunft Gibraltars nicht zu gefährden. In der kommenden Woche wollen Vertreter der Außenministerien mit Gibraltars Chefminister Caruana in Malaga zusammenkommen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Freiwillige warten in Ahrweiler in Rheinland-Pfalz auf ihren Einsatz.

          Hilfsbereitschaft : Mit der Schippe in der Hand

          In der Katastrophe zeigt sich die deutsche Gesellschaft leistungsfähiger, stabiler und bewundernswerter, als ihr mitunter attestiert wird. Es wäre gut, wenn das auch in der Corona-Krise so wäre.
          Siegte zwei Mal ohne Kampf: Tohar Butbul in Tokio

          Kampf gegen Israeli verweigert : Feinde und Freunde

          Judoka Tohar Butbul aus Israel wird auf olympischer Bühne Opfer des Antisemitismus. Leider kann man nicht auf die hoffen, die die Regeln machen, sondern meist nur auf die, die ihnen unterworfen sind. Das zeigt ein anderes Beispiel.

          Riesige Rauchwolke : „Wir haben noch eine Gefährdungslage“

          Auf dem Gelände der Sondermüllverbrennungsanlage des Chemieparks in Leverkusen explodieren drei Tanks. Ein Mensch stirbt, Dutzende werden verletzt. Noch werden Arbeiter vermisst.
          Der frühere Chefberater von Präsident Trump,Steve Bannon, im August 2017 in Washington

          In Italien : Bannons geplatzter Traum von der „Gladiatorenschule“

          In der ehemaligen Abtei Trisulti bei Rom wollte der frühere Trump-Berater Steve Bannon eine rechtskonservative „Gladiatorenschule“ einrichten. Doch nun musste sein Vertrauter die Immobilie an den italienischen Staat zurückgeben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.