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Debatte um Waffenrecht : Viele Tote und ein angeschossenes Baby

Ein von der Polizei abgesperrter Teil des Tatorts in Odessa, Texas, am 1. September 2019. Bild: Reuters

Aus bislang ungeklärten Motiven hat ein Mann in Texas sechs Menschen erschossen und zahlreiche verletzt. Das befeuert abermals die Debatte um eine Reform des Waffenrechts.

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          Was mit einer normalen Verkehrskontrolle begann, endete in Szenen, die an einen Krimi erinnerten – mit Verfolgungsjagd und Schusswechseln. Die Polizeibehörden in den Zwillingsstädten Midland und Odessa im westlichen Texas mussten am Samstagabend bekanntgeben, dass fünf Personen getötet, der mutmaßliche Täter eingeschlossen, und 21 verletzt worden seien. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP stieg die Zahl der Opfer mittlerweile auf sieben. Zu dem Schützen teilte die Polizei bislang nur mit, dass es sich um einen Mitte 30 Jahre alten, weißen Mann handele. Das Tatmotiv ist noch vollkommen unklar.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Laut Polizeiangaben wollten Beamte am Samstagnachmittag auf der Schnellstraße von Midland nach Odessa den Wagen des mutmaßlichen Täters anhalten. Der Fahrer griff jedoch zu einem Gewehr und zielte damit durch die Heckscheibe auf die Beamten. Er gab mehrere Schüsse ab, traf einen Beamten und raste dann davon. Michael Gerke, der Polizeichef aus Odessa, berichtete, dass der Fahrer auf der Flucht wahllos aus seinem Fahrzeug geschossen und andere Autofahrer und Fußgänger getroffen habe. Dann habe er seinen Wagen verlassen, sei in ein Postauto gestiegen und weitergefahren.

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