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Corona-Maßnahmen : Warum es keine Herdenimmunität geben wird

Zum Glück keine schwarzen Schafe: Herdenimmunität bleibt wohl ein unerreichbares Ziel. Bild: Mauritius

Die Herdenimmunität war lange in aller Munde. Inzwischen scheint sie unerreichbar. Was bedeutet das?

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          Wie müssen wir uns das Ende der Pandemie vorstellen, jetzt, wo die Menschen überall im Land ihre Freiheit zurückbekommen? Natürlich ist die Katastrophe mit fast schon dreieinhalb Millionen Toten auf der Welt nicht vorbei, alles andere als das, aber der Blick geht lieber nach Großbritannien als nach Indien, lieber nach Amerika statt Brasilien. Auch Israel ist zum Goldstandard fürs Corona-Krisenmanagement geworden. Einen einzigen Covid-Toten gab es zuletzt in vier Tagen, fast zwei Drittel der neun Millionen Menschen im Land sind mindestens einmal geimpft.

          Joachim Müller-Jung
          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          In den Vereinigten Staaten sind es auch schon mehr als ein Drittel mit komplettem Impfschutz, fast die Hälfte hat eine Dosis erhalten, und bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli sollen mindestens siebzig Prozent nach dem Willen des amerikanischen Präsidenten eine Impfung erhalten haben. Ein Wort kam in seinen Ausführungen allerdings nicht vor, nicht mehr: Herdenimmunität. Spielt das Konzept noch eine Rolle?

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