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Karl-Josef Laumann im Gespräch : „Wir dürfen nicht vor allem Todesangst haben“

  • Aktualisiert am

Verhaltensregeln in einem Friseursalon in Reutlingen Bild: dpa

Die Reaktionen der Menschen in der Corona-Krise beeindrucken Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Zu große Furcht sei schlecht für das gesellschaftliche Leben. Ein Interview.

          7 Min.

          Herr Laumann, die Corona-Krise hat viele Gewissheiten weggefegt. Hätten Sie gedacht, dass eine Ihrer Hauptaufgaben mal die Beschaffung von Masken und Schutzkitteln sein würde?

          Dass es bei Produkten, die vor der Krise Cent-Beträge gekostet haben, zu solchen Problemen kommt, hätte ich mir nicht träumen lassen. Aber das Problem existiert ja gerade auf der ganzen Welt. Jede Krankenschwester, jeder Arzt, der in einem Krankenhaus irgendwo auf der Welt arbeitet, ist momentan auf Schutzkleidung angewiesen, weil nichts anderes gegen Corona hilft.

          Warum haben wir uns so gefährlich von Lieferungen aus China und Indien abhängig gemacht?

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