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Corona-Impfung : Wie Mythen aus dem Netz die Angst vor der Spritze schüren

Eine junge Frau erhält den Einmalimpfstoff von Johnson&Johnson Mitte Juni in Hanau in einem Impfbus. Bild: Maximilian von Lachner

Falschbehauptungen über die Corona-Schutzimpfung tragen dazu bei, dass sich bestimmte Gruppen seltener impfen lassen. Wie kann man sie erreichen?

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          Für ein gefährliches Gerücht braucht es nicht viel. Wie es sich verbreiten kann, zeigt der Fall von zwei jungen Frauen aus Hessen und Nordrhein-Westfalen. Beide berichten, dass sie von ihren Impfärzten darauf hingewiesen worden seien, in den kommenden Monaten „besser nicht schwanger“ zu werden. Die Wirkung der Impfung sei in diesem Zusammenhang nicht restlos erforscht. Erst Monate später hat die Ständige Impfkommission (STIKO) die Corona-Impfung für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch empfohlen, der Beschluss wurde in der vergangenen Woche veröffentlicht. Auch zuvor gab es nie eine plausible wissenschaftliche Begründung dafür, dass eine Impfung gegen Corona unfruchtbar machen oder die Schwangerschaft gefährden könnte.

          Othmara Glas
          Volontärin
          Reinhard Bingener
          Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.

          Unter jungen Frauen geht zudem das Gerücht um, die Impfung beeinflusse die Regelblutung. Gynäkologen sehen allerdings keinen kausalen Zusammenhang zwischen Covid-19-Impfungen und Unregelmäßigkeiten der Monatsblutung. „Zyklus, Eisprung und Menstruation reagieren ständig und sensibel auf äußere und innere Einflüsse“, teilt der Berufsverband der Frauenärzte dazu mit. Doch beide Mythen halten sich beständig – vor allem im Netz.

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