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Chronik : Die schwersten Terroranschläge seit dem 11. September

  • Aktualisiert am

Bei den Bombenanschlägen von Madrid ist ein islamistischer Hintergrund nicht ausgeschlossen. Eine Chronik schwerer Terroranschläge.

          2 Min.

          Hunderte Tote und Verletzte: Die Bombenanschläge in der spanischen Hauptstadt Madrid stellen den schwersten Anschlag in der spanischen Geschichte dar. Eine Chronik der schlimmsten Terrorakte seit den Anschlägen vom 11. September:

          11. September 2001: In New York und Washington werden fast 3000 Menschen getötet, nachdem Attentäter drei Flugzeuge in das World Trade Center und das Pentagon gesteuert haben. Eine vierte entführte Maschine stürzt über Pennsylvania ab.

          11. April 2002: Auf der tunesischen Ferieninsel Djerba kommen bei einem Anschlag vor einer Synagoge 21 Menschen ums Leben, darunter 14 deutsche Urlauber.

          14. Juni: Ein Selbstmordattentäter reißt vor dem US-Konsulat in der pakistanischen Hafenstadt Karachi 14 Menschen mit in den Tod.

          12. Oktober: Bei Bombenanschlägen auf Nachtclubs der indonesischen Insel Bali werden 202 Menschen getötet, vor allem ausländische Touristen.

          28. November: Drei Selbstmordattentäter töten in Kenia 16 Menschen in einem Hotel bei Mombasa. Zugleich wird ein israelisches Charterflugzeug nach dem Start in Mombasa mit Raketen beschossen, die ihr Ziel jedoch verfehlen.

          12. Mai 2003: Bei Anschlägen auf überwiegend von Ausländern bewohnte Gebäude in der saudiarabischen Hauptstadt Riad kommen 35 Menschen ums Leben, darunter neun Attentäter.

          16. Mai: Bei einer Anschlagsserie in Marokko werden mehr als 40 Menschen getötet, darunter zwölf Attentäter, und mehr als 100 verletzt.

          5. August: In einem Hotel der indonesischen Hauptstadt Jakarta reißt ein Selbstmordattentäter zwölf Menschen mit in den Tod. Rund 150 Menschen werden verletzt.

          7. August: Einem Bombenanschlag auf die jordanische Botschaft in Bagdad fallen mindestens 19 Menschen zum Opfer, darunter zwei Kinder und eine Frau. Mehr als 50 Personen werden verletzt.

          19. August: Bei dem Selbstmordanschlag auf die Zentrale der Vereinten Nationen in Bagdad werden 22 Menschen getötet. Unter den Toten ist der UN-Beauftragte Sergio Vieira de Mello. Mehr als 100 weitere Menschen werden verletzt.

          29. August: Bei einem Bombenanschlag auf die Imam-Ali-Moschee in der irakischen Stadt Nadschaf kommen bis zu 100 Menschen ums Leben, darunter der führende schiitische Geistliche Mohammed Bakir el Hakim. Rund 140 Menschen werden verletzt.

          8. November: Bei drei vermutlich von Selbstmordattentätern ausgelösten Explosionen in einer Wohnanlage in Riad werden neben den Angreifern mindestens 17 Menschen getötet. Mehr als 80 Bewohner des Wohnviertels werden verletzt.

          15. November: Zwei Selbstmordattentäter reißen bei Anschlägen auf zwei Synagogen in Istanbul 23 Menschen mit in den Tod. Knapp 300 Menschen werden bei den fast zeitgleichen Explosionen der Autobomben verletzt.

          20. November: Bei neuerlichen Bombenanschlägen auf das britische Konsulat und eine britische Bank in Istanbul werden mindestens 30 Menschen getötet, darunter auch der britische Generalkonsul Roger Short. Rund 400 weitere werden verletzt.

          2. März 2004: Bei einer Serie zeitgleicher Anschläge auf heilige Stätten der Schiiten werden in Bagdad und Kerbela mindestens 181 Menschen getötet.

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