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Unter dem Motto „Zwei Spiele, ein Glanz” will China beweisen, dass die am Samstag beginnenden Papalympics mit nicht geringerer Perfektion ausgerichtet werden

Die Paralympics in China : Hoffnung auf die Spiele

Dreiundachtzig Millionen Chinesen sind behindert: Die Paralympics, die am Samstag beginnen, machen für die Volksrepublik die Frage unausweichlich, auf welcher Grundlage die Gesellschaft prosperieren will.

Proteste in Russland : Putin in Bedrängnis

Die Demonstrationen für Nawalnyj sind ein ernstes Problem für den Kreml. Er wird versuchen, die Macht mit allen Mitteln zu sichern.

Britische Corona-Bekämpfung : Johnsons Protzen mit dem Impfen ist unwürdig

In der ersten Corona-Welle machte der britische Premierminister keine gute Figur. Inzwischen hat Boris Johnson die Scharte ausgewetzt – wenn er sich nun nur nicht ständig mit seinen Erfolgen brüsten würde.

Jung und Alt in der Krise : Ein Abgrund der Pandemie

Es ist eingetreten, was befürchtet wurde: Opfer der Corona-Krise sind vor allem die Alten. Die Corona-Politik offenbart ein Verhältnis von Alt und Jung, das zu dieser Tragödie beigetragen hat.

Nukleare Abrüstung : Guter Wille allein reicht nicht

Der neue amerikanische Präsident Joe Biden lässt seiner Einführungsrede Taten folgen. Nicht überall sind die Aussichten so gut wie beim New-Start-Abkommen.

Kölner Missbrauchsgutachten : Vom Jäger zum Gejagten

Die Münchner Anwälte wollen das Kölner Missbrauchsgutachten nun selbst veröffentlichen. Auf eigenes Risiko. Für Kardinal Woelki ist das riskant. Für andere noch mehr.

Anschlag in Bagdad : Die Rückkehr des IS

Der Anschlag in Bagdad zeigt, dass der Kampf gegen den „Islamischen Staat“ noch nicht beendet ist. Die Partner des Irak müssen dazu beitragen, wollen sie ein Scheitern des Staats verhindern.

Nach dem Brexit : Ein Staat müsste man sein

In London gilt ein EU-Botschafter nicht als echter Botschafter. Das können nur kontinentale Krämerseelen nicht verstehen.
Kontrollen von Uiguren gehören zum Alltag auf den Straßen Xinjiangs

Nordwestchina : Explosionen in Chinas Unruheprovinz Xinjiang

Muslimische Terroristen sollen mehr als zehn Selbstmordanschläge in der Region Kuqa verübt haben. Dabei gab es insgesamt acht Tote. Separatisten wollten die Olympischen Spiele nutzen, um den Effekt ihrer Aktionen zu steigern, sagte ein Sprecher des Pekinger Olympia-Komitees.

Proteste in Peking : Deutscher Tibet-Demonstrant festgenommen

Fünf Demonstranten, darunter ein Deutscher, sind von Zivilpolizisten abgeführt worden, weil sie auf dem Tiananmen-Platz gegen Chinas Menschenrechtsverletzungen in Tibet demonstriert hatten. Weitere Proteste wurden ebenfalls rasch unterbunden.

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  • Eröffnung der amerikanischen Botschaft: Bush senior, Bush junior, Botschafter Randt und der chinesische Staatsrat Dai

    Peking : Bush fordert mehr Freiheit in China

    In Peking hat der amerikanische Präsident Bush seine Kritik an Chinas Menschenrechtspolitik wiederholt. Gesellschaften, die freie Meinungsäußerung gestatteten, seien die blühendsten und friedlichsten, sagte er zur Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft.
  • Vor der Reise nach Peking : Bush kritisiert Menschenrechtslage in China

    Der amerikanische Präsident hat sich kurz vor seinem China-Besuch anlässlich der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele „tief besorgt“ über die Menschenrechtslage im Gastgeberland geäußert. Die Chinesen „verdienen grundlegende Freiheitsrechte“, sagte Bush. Peking wies die Kritik zurück.
  • Anti-chinesischer Aufstand in Tibet im März

    Wegen Tibet-Politik : Spanien macht China den Prozess

    Ort der Klage: Madrid. Die Angeklagten: zwei chinesische Minister, zwei Armeegeneräle und drei für Tibet zuständige Funktionäre. Möglich wird das nun zugelassene Verfahren durch ein Gesetz, das Klagen wegen Völkermordes auch dann gestattet, wenn keine spanischen Staatsangehörigen betroffen sind.
  • Peking : Demonstration beim Fackellauf - Route geändert

    Genau solche Aktionen wollte die chinesische Polizei verhindern: Ausländische Studenten haben am ersten Tag des olympischen Fackellaufes durch Peking am Olympia-Park demonstriert. Daraufhin wurde die Route für den Lauf geändert.
  • Basketballstar Yao Ming, Mao und die Fackel

    Fackellauf : Das Olympische Feuer erreicht Peking

    Die olympische Fackel ist am Ziel ihrer turbulenten Reise angekommen. Nachdem das Feuer im Verlauf der 130 Tage langen Tour durch die Welt zum Ziel von Protesten wurde, laufen die Fackelträger nun bis zur Eröffnungsfeier durch Peking.
  • Peking : Tiananmen für Journalisten wieder frei zugänglich

    Ausländische Journalisten dürfen während Olympia auf dem Platz des Himmlischen Friedens nun doch 'spontane' Interviews führen. Nach jüngsten Protesten Pekinger Bürger war die Berichterstattung zwischenzeitlich eingeschränkt worden. Indes irritiert das IOC die große Präsenz von Polizei und Militär in der Olympia-Stadt.
  • China : 16 Tote bei Anschlag auf Polizeistation

    Vier Tage vor Beginn der Olympische Spiele sind bei einem Angriff auf eine Station der Grenzpolizei in der nordwestchinesischen Region Xinjiang 16 Polizisten getötet worden. Mutmaßlich stecken hinter dem Terrorakt militante uigurische Islamisten.
  • In Berlin bleiben Demos erlaubt: Protest vor der chinesischen Botschaft

    China gibt Regeln bekannt : Demonstranten werden in die Parks verbannt

    Chinas Behörden haben detaillierte Beschränkungen für Demonstrationen während der Olympischen Spiele bekanntgegeben. Ausländer wie Chinesen müssen fünf Tage im Voraus persönlich eine Genehmigung bei der Visa-Stelle der Pekinger Polizei beantragen.
  • Korrespondenten machen „Bekanntschaft mit einem winzigen Ausschnitt des Unterdrückungsapparates”

    Protest gegen Pekings Zensur : „Pure Angstmache und Schikane“

    Führende deutsche Zeitungen und Fernsehsender wehren sich vehement gegen die Einschränkungen der Arbeitsmöglichkeiten für Journalisten bei den Olympischen Spielen. Herausgeber und Chefredakteure sprechen von „skandalöser“ Zensur und von einem „Unterdrückungsapparat“.
  • Internetzensur in China : IOC: Peking stimmt Lockerung zu

    Nach heftigen Protesten sollen die chinesischen Olympia-Organisatoren angeblich einer Lockerung der Internzensur während der Spiele zugestimmt haben. Das teilte die IOC-Vizepräsidentin Gunilla Lindberg mit. Außerhalb des Medienzentrums in Peking aber blieben viele Seiten am Freitag weiter gesperrt.
  • Einheimische Zeitungen findet man in Peking, aktuelle deutsche zu Olympia wohl nicht

    Zensur in China : Keine deutschen Zeitungen im „Deutschen Haus“?

    Nicht nur der Internetzugang ist in China eingeschränkt, auch die gedruckte Presse ist direkt betroffen. So war es nicht möglich, deutsche Zeitungen aktuell ins Olympische Dorf zu liefern - weil sie erst drei Tage lang gesichtet werden müssen.
  • Michael Vesper: „Wir haben kein Druckmittel”

    Kurz vor Olympia : Chinas Zensur ruft heftige Empörung hervor

    Pekings Vorgehen gegen eine freie Berichterstattung während der Olympischen Spiele sorgt weiterhin für Kritik. Der deutsche Chef de Mission, Vesper, verlangt ein „deutliches Wort“ von IOC-Chef Rogge. Auch die Arbeit von F.A.Z.-Korrespondenten wird offenbar behindert.
  • Menschenrechte : China weist Amnesty-Kritik zurück

    Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Peking hat Amnesty International die Menschenrechtslage in China scharf kritisiert. In den meisten untersuchten Bereichen sei eine Verschlechterung statt einer Verbesserung festzustellen, heißt es in einem neuen Bericht.