https://www.faz.net/-gdl
Mancher Häftling hatte nicht wie andere die Flucht ergriffen

Belohnung auf chinesisch : Häftlinge kommen frei

Hunderte von chinesischen Häftlingen sollen als Belohnung für ihre Heldentaten während des Erdbebens im vergangenen Mai früher freigelassen werden. Das berichtete eine staatliche Zeitung. Mehr als 1000 Häftlinge wurden schon „offiziell gelobt“.

Besuch im Erdbebengebiet : Rice lobt Chinas Umgang mit der Katastrophe

Die amerikanische Außenministerin Rice hat mit einem Besuch im Erdbebengebiet von Sichuan der chinesischen Führung Anerkennung für ihren Umgang mit der Katastrophe ausgesprochen. Seit dem Erdbeben, aber auch seit den Unruhen in Tibet, ist Frau Rice die erste ranghohe Repräsentantin der amerikanischen Regierung, die China besucht.
Soldat bewacht die Terrakotta-Armee

China und die Trauer : Was zählt der Tod des Einzelnen?

Chinesen glauben, dass Lebende und Tote eng verbunden sind. Sie fühlen sich verpflichtet, den Verstorbenen das Leben im Jenseits zu erleichtern. Der amerikanische Historiker Donald Sutton über alte und neue Trauerrituale in China.

Kanzlerkandidat der Union : Laschets Feuertaufe

So hatte Markus Söder nicht gewettet. Doch nun muss er Wort halten und alles dafür tun, dass sein Rivale ins Kanzleramt einzieht. Das hat Armin Laschet sich verdient.

Kanzlerkandidatin Baerbock : Die grüne Zauberin

Noch ist die erste Kanzlerkandidatur der Grünen ein Anfang, dem ein Zauber innewohnt. Der könnte für Annalena Baerbock schnell zum bloßen Budenzauber werden.

Nawalnyj und die Ukraine : Wovor hat der Kreml Angst?

Der Vernichtungswille des Kremls, der sich an dem russischen Oppositionellen Nawalnyj austobt, wirft ebenso Fragen auf wie der große Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine.

Chinas Impfstrategie : Mehr Hard als Soft Power

China tut so, als sei seine Impfstoffdiplomatie wohltätig und selbstlos. Das ist sie aber nicht. Zum Reputationsrisiko könnte sie werden, wenn Peking die geweckten Erwartungen nicht erfüllen kann.

Kanzlerkandidatin Baerbock : Grünes Meisterstück

Mit der geräuschlosen Kür von Annalena Baerbock zur ersten Kanzlerkandidatin der Grünen hat die Parteiführung ihr Meisterstück abgeliefert. So viel Harmonie war nie – aber auch noch nie so viel Wille zur Macht.

Geschlossene Parteireihen : Sind die Grünen die neuen Schwarzen?

Die Grünen haben verstanden, dass sie mit Geschlossenheit weit kommen können. Die Union beneidet sie in diesen Tagen darum. Früher waren sie doch der Kanzlerwahlverein.

Kreml gegen Nawalnyj : Die Eliminierung der Opposition

Das Vorgehen gegen Alexej Nawalnyj und dessen Anhänger zeigt die zynische Skrupellosigkeit der russischen Machthaber. Auf diese Entwicklung muss der Westen deutlich reagieren.
Völlig zerstört: Yingxiu im Südwesten der Erdbebenprovinz Sichuan

Nach dem Beben in China : Alltag im Ausnahmezustand

Wie die vom Erdbeben betroffenen Chinesen ihr Leben inmitten der Katastrophe führen, hat der AP-Fotograf Oded Balilty dokumentiert. Die Arbeiten des Pulitzer-Preisträgers zeichnen ein verstörendes Bild vom Alltag im Ausnahmezustand.

China : Nach dem Beben kommt die Flut

Die vom Erdbeben geschundenen Regionen Chinas sind am Wochenende von Unwettern heimgesucht worden. Überschwemmungen und Erdrutsche bedrohen mehr als eine Million Menschen. Für die kommenden Tage erwarten die Behörden weitere Regenfälle.

Seite 2/2

  • Eine Woche nach dem Beben : China trauert

    In China hat am Morgen eine dreitägige Staatstrauer begonnen. Um 8.28 Uhr deutscher Zeit - genau eine Woche nach dem Beben - hat die Nation in drei Schweigeminuten der mehr als 50.000 Toten gedacht. Unterdessen teilte das Transportministerium am Montag mit, dass in den vergangenen Tagen rund 200 Rettungskräfte von Schlammlawinen verschüttet wurden.
  • Nach dem Erdbeben : Selbst die Generäle beantworten Fragen

    Es sterben Menschen, es kämpfen Rettungskräfte, es weinen Angehörige - und überall sind die Kameras dabei. Die Offenheit der Erdbeben-Berichterstattung ist in China etwas ganz Neues.
  • Nach den Erdbeben : China ordnet Staatstrauer an - Zahl der Toten steigt

    In den Erbebengebieten im Südwesten Chinas sind nach neuesten Behördengaben mehr als 32.000 Menschen ums Leben gekommen. Das amerikanische Militär fliegt Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete. Es ist das erste Mal, dass Peking nach der Katastrophe Hilfe von ausländischen Truppen annimmt.
  • Geretteter Deutscher : „Es war der Weltuntergang“

    „Als Bergsteiger bin ich schon in viele gefährliche Situationen geraten, aber niemals in ein solches Erdbeben.“ Der am Samstag lebend aufgefundene Deutsche berichtet, wie er die Tage bis zur Rettung verbrachte.
  • Zerstörte Chemiefabrik in Shifang

    Zwischenbilanz : Chinas Wirtschaft kommt glimpflich davon

    Chinas Volkswirtschaft bleibt von der Katastrophe fast verschont, weil die Provinz Sichuan nicht zu den wichtigen Fertigungsgebieten gehört. In der Bevölkerung wächst der Ärger über die schlechte Qualität der extrem schnell hochgezogenen öffentlichen Bauten.
  • Nach dem Erdbeben : Fast fünf Millionen Obdachlose in Sichuan

    Neue schreckliche Zahlen aus der Erdbebenregion in China: Nach offiziellen Angaben haben knapp fünf Millionen Menschen durch das verheerende Beben ihr Zuhause verloren und müssen versorgt werden. Durch ein schweres Nachbeben gab es neue Schäden.
  • Verzweiflung: Eltern beweinen in Yingxiu ihr totes Kind

    Nach dem Erdbeben in China : Weinen um das einzige Kind

    Als am Tag des Bebens tausende Kinder unter den Trümmern ihrer Schulen begraben wurden, verloren viele Eltern ihr einziges Kind. Bittere Folge der Ein-Kind-Politik Chinas. Andererseits wurden zahllose Jungen und Mädchen zu Waisen. Die Regierung will nun Adoptionen zulassen.
  • Erdbeben in Sichuan : Überlebenschancen für Verschüttete schwinden

    Zehntausende Verschüttete, beschädigte Staudämme, drohende Überflutungen: Die Situation im Erdbebengebiet in der chinesischen Provinz Sichuan ist dramatisch. Inzwischen rechnen die Behörden mit 50.000 Todesopfern. Für erste Rettungshelfer aus dem Ausland öffnet sich die Grenze.
  • Drei Tage nach dem Beben schwinden die Überlebenschancen

    Nach dem Erdbeben : Peking bittet Öffentlichkeit um Hilfe

    Die Retter im Erdbebengebiet mussten oft mit bloßen Händen graben. Nun bittet die chinesische Regierung die Öffentlichkeit um Schaufeln und Schlauchboote. Ministerpräsident Wen schickt hundert weitere Hubschrauber. Für die mehr als 20.000 Verschütteten kommt die Hilfe womöglich dennoch zu spät.
  • Erdbeben in China : „Die Helfer tun wirklich viel“

    Der Student Wolfgang Riedl befindet sich zurzeit in der vom Erdbeben verwüsteten chinesischen Region Sichuan. Im F.A.Z.-Interview schildert er, wie die Hilfe am Ort ankommt und wie er versuchte, sich in Sicherheit zu bringen.
  • Im Zentrum der Erdbebenregion : „Viel schlimmer als erwartet“

    Zwei Tage nach dem Erdbeben in China droht den Überlebenden neue Gefahr. Hunderte Staudämme sind beschädigt, einige zeigen „gefährliche Risse“. 2000 Soldaten sollen nun Dammbrüche verhindern. Die Suche nach Verschütteten geht weiter.
  • Wen Jiabao : Der Krisenmanager

    Wie noch nie ein chinesischer Ministerpräsident vor ihm ist Wen Jiabao bei Katastrophen und Unfällen sofort zur Stelle. Seine wohlinszenierten Auftritte sollen auch den Volkszorn über Versäumnisse der Regierung besänftigen.
  • Erdbeben-Katastrophe in Sichuan : Tausende unter Trümmern begraben

    Immer deutlicher wird das verheerende Ausmaß der Zerstörungen durch das Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan. Nahe dem Epizentrum sind mehrere Orte vollkommen zerstört. Zehntausende sind verschüttet, ihre Rettung ist ein Wettlauf mit der Zeit. Derzeit wird die Zahl der Toten offiziell mit 15.000 angegeben.
  • Versucht über China Druck auf Burmas Regierung zu machen: Außenminister Steinmeier beim Sonderausschuss zu humanitärer Hilfe

    Deutscher Druck auf Burma : Steinmeiers Umweg über Peking

    Der Außenminister versucht, über China Druck auf die burmesische Junta zu machen. Das hat er schonmal versucht - und fühlte sich dabei von der Kanzlerin behindert. Die provozierte China öffentlich; zu Burma fehlen ihr aber die Worte.
  • Trümmer in Dujiangyan

    Chinas Medienpolitik : Der Schimpfkanonaden genug

    Im Augenblick der Katastrophe erfindet sich die Großmacht neu: Mit Krisenmanagement, Offenheit und Aufopferung begegnet China der Erdbeben-Katastrophe. Es scheint, als wolle Peking nun alles besser machen. Doch die Kampagne gegen westliche Medien ist nicht gänzlich beendet.
  • Ein Zeichen des Himmels? Im alten China hatten Erdbeben eine Botschaft

    Erdstöße in Sichuan : Was hat das Beben zu bedeuten?

    Naturkatastrophen sind in China immer wieder als Zeichen gedeutet worden, dass eine Dynastie das Mandat des Himmels verwirkt habe. So ist das Beben jetzt auch eine Probe darauf, wie präsent die alten Phantasmen noch sind.
  • Immer wieder verheerende Erdbeben : China unter doppeltem Druck

    Das Beben vom Pfingstmontag gehört zu den stärksten, die je in China gemessen wurden. Doch in der betroffenen Provinz Sichuan sind solche Erruptionen nichts Neues: Hier treffen pazifische Platte und indischer Subkontinent aufeinander - und sorgen für Spannung.
  • Nach dem Erdbeben : China stoppt Öl- und Kohleförderung in Sichuan

    Nach der Küstenregion hat sich die Provinz Sichuan zu einem Symbol des chinesischen Wirtschaftswunders entwickelt. Auch viele deutsche Unternehmen haben dort Niederlassungen. Jetzt hat die Regierung vorläufig die Schließung von Bergwerken, Ölförderanlagen und chemischen Fabriken in der Region angeordnet.
  • :