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Nachbeben in China : Wachsende Sorge vor Überflutung

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Nach dem abermaligen Beben drohen die Erddämme des Sees nun zu brechen Bild: AFP

Sichuan kommt nicht zur Ruhe: In der Katastrophenregion Chinas hat abermals die Erde gebebt. Nun drohen die Dämme eines nach Erdrutschen entstandenen Sees zu brechen. Erste Zeltlager mit Überlebenden werden geräumt.

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          Mehr als drei Wochen nach der Erdbebenkatastrophe in China ist die Provinz Sichuan am Donnerstag von einem schweren Nachbeben erschüttert worden. Nach dem Erdstoß der Stärke 5,3 wächst die Sorge, dass ein bei Erdrutschen entstandener See ein Gebiet mit einer Million Menschen überfluten könnte.

          Das Epizentrum des Nachbebens lag nach Angaben von Seismologen südlich der Stadt Qingchuan. Verletzt wurde offenbar niemand. Die Erschütterung alarmierte jedoch die Behörden, die eine weitere Zuspitzung der Lage in der Region Tangjiashan befürchten. Dort hat sich bei dem Beben vom 12. Mai oberhalb der Stadt Beichuan ein See gebildet, dessen Erddämme brechen könnten.

          Da der Wasserspiegel zuletzt um zwei Meter gestiegen ist, haben die Behörden damit begonnen, nahe gelegene Zeltlager mit Überlebenden der Naturkatastrophe zu räumen. Außerdem begannen sie mit Vorbereitungen, die Wassermassen in einem Kanal abzuführen. Bei der Erdbebenkatastrophe kamen mehr als 69.000 Menschen ums Leben. Rund 18.000 Bewohner gelten noch als vermisst.

          Hausdächer schwimmen auf dem See, der sich nach dem Beben am 12. Mai gebildet hat
          Hausdächer schwimmen auf dem See, der sich nach dem Beben am 12. Mai gebildet hat : Bild: AFP

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