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Mancher Häftling hatte nicht wie andere die Flucht ergriffen

Belohnung auf chinesisch : Häftlinge kommen frei

Hunderte von chinesischen Häftlingen sollen als Belohnung für ihre Heldentaten während des Erdbebens im vergangenen Mai früher freigelassen werden. Das berichtete eine staatliche Zeitung. Mehr als 1000 Häftlinge wurden schon „offiziell gelobt“.

Besuch im Erdbebengebiet : Rice lobt Chinas Umgang mit der Katastrophe

Die amerikanische Außenministerin Rice hat mit einem Besuch im Erdbebengebiet von Sichuan der chinesischen Führung Anerkennung für ihren Umgang mit der Katastrophe ausgesprochen. Seit dem Erdbeben, aber auch seit den Unruhen in Tibet, ist Frau Rice die erste ranghohe Repräsentantin der amerikanischen Regierung, die China besucht.
Soldat bewacht die Terrakotta-Armee

China und die Trauer : Was zählt der Tod des Einzelnen?

Chinesen glauben, dass Lebende und Tote eng verbunden sind. Sie fühlen sich verpflichtet, den Verstorbenen das Leben im Jenseits zu erleichtern. Der amerikanische Historiker Donald Sutton über alte und neue Trauerrituale in China.

Baupolitik : Städter wollen es lieber grün als gerecht

Preisgünstige Wohnungen in Städten sind knapp. Neue müssen her. Das scheitert auch am Egoismus der Städter: Wohnraum für alle, aber nicht da, wo wir in der Sonne sitzen!

Grün-Rot-Rot : Aus der Traum

Mit ihrer neuen Führung scheidet die Linke als Partner von Grünen und SPD für neue Mehrheiten in Deutschland aus. Den Nutzen hat die Union – auch ohne Angela Merkel.

Bundeswehr : Es darf keine abgeschottete Truppe geben

Deutschland braucht eine schlagkräftige Armee und keine, die von Skandalen erschüttert wird. Für Fehler muss Verantwortung übernommen werden. Bis hoch zur Ministerin.

Corona-Schutzmaßnahmen : Alt gegen Jung in der Pandemie

Der Staat schützt derzeit vor allem die Senioren. Das empfinden manche Jüngere als ungerecht. Zerbricht an Corona der Generationenvertrag?

„Völkermord“ in Xinjiang : Mutige Niederländer

Das niederländische Parlament spricht von Völkermord, der französische Außenminister von „institutionalisierter Unterdrückung“. Und was sagt Berlin zu Xinjiang? Man ist „sehr besorgt“.

Die Wunderwaffe : Das schärfste Schwert

Selbsttests können beim Kampf gegen Corona helfen. Eine „Wunderwaffe“ sind sie aber nicht. Entscheidend bleibt das Verhalten der Bürger.

Corona und Europa : Impfausweise sind keine Reisepässe

Im Schengenraum dürfen sich die Bürger grundsätzlich frei bewegen. Deshalb sollte man das Reisen nicht an einen europäischen Impfnachweis knüpfen. Sinnvoll wäre er trotzdem.

Missbrauch in der Kirche : Das Problem ist größer als Woelki

Bei Licht betrachtet hat keine Institution in Deutschland in den vergangenen Jahren auf dem Feld der Prävention so viel getan wie die katholische Kirche. Doch das reicht nicht.
Völlig zerstört: Yingxiu im Südwesten der Erdbebenprovinz Sichuan

Nach dem Beben in China : Alltag im Ausnahmezustand

Wie die vom Erdbeben betroffenen Chinesen ihr Leben inmitten der Katastrophe führen, hat der AP-Fotograf Oded Balilty dokumentiert. Die Arbeiten des Pulitzer-Preisträgers zeichnen ein verstörendes Bild vom Alltag im Ausnahmezustand.

China : Nach dem Beben kommt die Flut

Die vom Erdbeben geschundenen Regionen Chinas sind am Wochenende von Unwettern heimgesucht worden. Überschwemmungen und Erdrutsche bedrohen mehr als eine Million Menschen. Für die kommenden Tage erwarten die Behörden weitere Regenfälle.
Apparatchika: Das einst schönste Gesicht des Sozialismus (links)

Fraktur : Auf dünnem Eis

Beim jüngsten Tauwetter drehte mancher Politiker rhetorische Pirouetten. Einer sogar mit dem einst schönsten Gesicht des Sozialismus.

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  • Steinmeier besucht eine Containersiedlung in Dujiangyan

    Steinmeier in China : Zum Dank ein Netz voller Fußbälle

    Zum Abschluss seiner Reise besucht Außenminister Steinmeier das Erdbebengebiet. „Respekt und Sympathie“ habe sich China durch den offenen Umgang mit der Katastrophe erworben, sagt er - und klingt erleichtert.
  • Mittels Sprengstoff versuchten Soldaten das Abflussloch von angestautem Unrat zu befreien

    Wettlauf mit der Zeit : Katastrophenregion von Überflutung bedroht

    Noch immer kämpfen Soldaten und Rettungskräfte am Tangjiashan-See gegen das Wasser. Die Pegel steigen weiter, die Region wird von Nachbeben erschüttert. Wenn die künstlichen Dämme aus Schutt und Felsen brechen, sind über eine Million Menschen in Gefahr.
  • Nach dem abermaligen Beben drohen die Erddämme des Sees nun zu brechen

    Nachbeben in China : Wachsende Sorge vor Überflutung

    Sichuan kommt nicht zur Ruhe: In der Katastrophenregion Chinas hat abermals die Erde gebebt. Nun drohen die Dämme eines nach Erdrutschen entstandenen Sees zu brechen. Erste Zeltlager mit Überlebenden werden geräumt.
  • Sharon Stone

    Sharon Stone verärgert China : Ein Streit mit Dior

    „Ist das Karma?“ hat sich die amerikanische Schauspielerin Sharon Stone laut gefragt. Könnten die Chinesen selbst Schuld sein am Erdbeben - wegen ihrer Tibet-Politik? Dior distanziert sich von seiner Werbeträgerin. Und die entschuldigt sich.
  • Artenschutz : Pandabären steigen immer höher

    In der Erdbebenprovinz Sichuan will China Pandabären retten. Deren Zahl hat zwar wieder zugenommen. Dennoch bleibt der Fortbestand der Art gefährdet, zumal ungewiss ist, ob sie auch in der freien Wildbahn überleben könnte. Petra Kolonko besuchte das Reservat von Wanglang.
  • Hilfe für China : Wo bleiben die Spendengelder?

    Mehr Chinesen als je zuvor spenden für die Opfer des Erdbebens. Aus leidvoller Erfahrung mit ihren Regierenden fragen jetzt aber immer mehr Bürger, ob das gespendete Geld wirklich den Bedürftigen zugutekommt - und fordern mehr Transparenz.
  • Eine Mutter in Wufu trauert um ihr totes Kind

    Nach dem Erdbeben in Sichuan : China lockert Ein-Kind-Politik

    Unter den Erdbebenopfern in China sind zahlreiche Kinder. Ihr Verlust ist für die Eltern besonders schmerzlich, weil sie oftmals nur ein Kind haben. So schreibt es die sogenannte Ein-Kind-Politik der chinesischen Regierung für Stadtbewohner vor. Nun soll es für Eltern, die ein Kind verloren haben, erstmals Ausnahmen geben.
  • Der Kuzhu-Damm in der Provinz Sichuan

    China nach dem Erdbeben : Wie lange halten die Dämme?

    Erst das Beben, jetzt die Flut: Im chinesischen Erdbebengebiet wächst die Gefahr von Überschwemmungen. Die Dämme von 35 nach dem Erdbeben entstandenen Stauseen können die Wassermassen kaum noch halten. Andauernde Regenfälle machen auch anderen Staudämmen zu schaffen.
  • China : Mehr als 80.000 Tote nach Erdbeben befürchtet

    Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Chinas Provinz Sichuan hat die Regierung schon 62.664 Tote gezählt. Für mehr als 24.000 Vermisste besteht kaum noch Hoffnung. Im Katastrophengebiet werden heftige Regenfälle erwartet, dutzende Dämme drohen zu brechen.
  • Die gesellschaftlichen Folgen des Bebens sind noch nicht abzusehen

    China nach dem Beben : Bürgergesellschaft der Helfenden

    Die Art und Weise, wie China mit dem verheerenden Erdbeben in Sichuan umgegangen ist, hat die Welt überrascht - und ein wenig sogar China selbst. Es wird sich zeigen, ob die da aufbrechende Energie in die Entstehung einer Zivilgesellschaft mündet.
  • Eine Mutter in Wufu trauert um ihre tote Tochter

    China : Drei Jahre für Wiederaufbau nach Erdbeben

    Chinesische Behörden rechnen damit, dass der Wiederaufbau der zerstörten Städte und Dörfer im Erdbebengebiet drei Jahre dauern wird. 5,46 Millionen Häuser waren zerstört worden. Unterdessen wurde bekannt, dass auch 50 radioaktive Quellen von dem Erdbeben verschüttet wurden.
  • Chinesische Soldaten errichten eine Notunterkunft

    Erdbebenopfer in China : Mehr als 50.000 Tote

    Die Zahl der Toten hat sich auch zehn Tage nach der Erdbebenkatastrophe in Südwestchina weiter erhöht: Nun ist offiziell von 51.151 Toten die Rede. Die Zahl der Verletzten wird auf 288.000 Menschen beziffert. Etwa 30.000 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Der olympische Fackellauf durch Sichuan wurde unterdessen verschoben.
  • Ein chinesischer Soldat desinfiziert eine Schule

    Chinesisches Erdbebengebiet : Gasbrand-Epidemie befürchtet

    Im chinesischen Erdbebengebiet sind schon 58 Fälle der lebensgefährlichen Gasbrand-Epidemie bekannt geworden. Auch vor Cholera, Ruhr und Hepatitis A warnt das chinesische Gesundheitsministerium. Es kündigte die Entsendung von 3500 Fachleuten zur Seuchenprävention an.
  • Nach dem Beben : Wohin mit den Obdachlosen?

    Überlebende finden die Rettungstrupps im chinesischen Bebengebiet nur noch selten - stattdessen geht die grausige Totenbergung weiter. Das Land steht jetzt vor der gewaltigen Aufgabe, mehr als fünf Millionen Menschen eine neue Unterkunft zu schaffen.
  • Steigende Opferzahlen in China : 40.000 Tote allein in Sichuan

    Die Zahl der Toten ist eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in China abermals gestiegen: Behörden sprechen nun von 40.000 Toten allein in der Provinz Sichuan. Unterdessen wächst die Angst vor Nachbeben. Tausende verbrachten die Nacht unter freiem Himmel.