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„Gib Gas, China”

Olympia-Kommentar : China ist reifer geworden

Peking präsentierte sich von seiner besten Seite, als Gastgeber sind die Chinesen unübertroffen. Jetzt, wo der Jubel über die riesige Medaillenausbeute verklungen ist, drängt sich den Pekingern wieder anderes auf.
Dank Olympia sind viele ausländsiche Internetseiten jetzt auch den Chinesen zugänglich

China und die Pressefreiheit : Die Schere am Schreibtisch

„Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit“: Chinas Propagandaministerium hat zwar einen neuen Namen, aber die Arbeit ist die alte. Zensur kann subtil sein - und brutal. Trotzdem ist in der Volksrepublik eine Zeitungslandschaft entstanden, die vielfältiger ist als je zuvor.

Wie weiter in der Pandemie? : Was für Schnelltests spricht

Über Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen werden viele Worte verloren – zu viele. Mit allgemein verfügbaren Schnelltests ließe sich so viel mehr erreichen.

Nawalnyj verurteilt : Putins Wettbewerb

Der Kreml sieht den Fall Nawalnyj als Teil einer Konkurrenz mit dem liberalen Westen. Das sollte man in Deutschland ernst nehmen.

Nord Stream 2 : Schwesigs Rechnung

Kürzlich hat die Schweriner Ministerpräsidentin die Pläne für eine neue Umweltstiftung vorgestellt, die fast wie nebenbei die Fertigstellung von Nord Stream 2 absichern soll. Ein Skandal.

LGTB-Prozess in Polen : Madonna mit Regenbogen

In Polen steht die Aktivistin Elzbieta Podlesna vor Gericht. Sie soll religiöse Gefühle verletzt haben: Auf Plakaten hatte sie den goldenen Heiligenschein durch die Regenbogenfarben der LGBT-Bewegung ersetzt.

Regierungskrise in Italien : Renzis Weckruf

In Rom ist die Koalition zerbrochen. Als Schuldiger gilt der frühere Ministerpräsident Matteo Renzi. Doch er hat einen Punkt.

Grundgesetz : Die Rechte der Kinder

Die Koalition will Kinderrechte in die Verfassung aufnehmen. An der Lebenswirklichkeit ändert das nichts.

Corona-Proteste in Wien : Extremisten isolieren

Jetzt macht Heinz-Christian Strache wieder das, was er am besten kann. Er ist „dagegen“. Die Nähe zu Extremisten scheut er nicht.

Nawalnyjs Festnahme : Putins Regime zeigt Nervosität

Mit dem Empfang, den Russlands Machthaber Nawalnyj bei seiner Rückkehr nach Moskau bereitet haben, zeigen sie, dass sie in ihm eine ernste Gefahr sehen.

Corona-Impfpflicht : Freiheit ist kein Privileg

Wenn sich die meisten frei wie verantwortlich verhalten – und der Staat ohne Ruckeln für ausreichenden Schutz sorgt, stellt sich die Frage einer Pflicht nicht.
Keine Fotos - schon gar nicht mit Tibet-Aktivisten im Hintergrund

Pekings „Demonstrations-Parks“ : Nur ein Manöver für die Ausländer?

Theoretisch darf in drei Parks in Peking demonstriert werden. Aber auch hier gibt es, wie oft in China, zwischen Theorie und Praxis große Unterschiede: Demonstrationen gibt es nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die Auflagen sind hoch und manch Antragsteller wird sogar festgenommen.
Außerhalb der Stadien geht das Leben ganz normal weiter

Peking : Geh weiter, Welt, bleib stehen!

Während der Olympischen Spiele gilt es in China, Ekstase zu erzeugen und zugleich zu verhindern. Die Begeisterung soll überschwappen und dabei doch irgendwie in ihren Grenzen bleiben. In Pekings Straßen ist Olympia seltsam unsichtbar.
Verrückter Auflauf: Kretschmer musste alleine schippen

Fraktur : In der No-Go-Zone

Schon wieder hat es etwas gegeben, das gar nicht geht. Das meint in Sachsen jetzt sogar die Linke.

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  • Sicherheitskräfte werden nach Kuqa gebracht

    Anschläge in Kuqa : Behörden beschuldigen Uiguren

    Jahrelang schien China die extremistischen Gruppen in der „Autonomen uigurischen Region“ Xinjiang unter Kontrolle zu haben. Doch am Sonntag kam es gleich zu zwölf Anschlägen in der nordwestchinesischen Stadt Kuqa. Die Behörden beschuldigen uigurische Terroristen.
  • Internet-Café in Peking

    China und das Internet : Auf dem Weg zur digitalen Supermacht

    Hinter der „großen Firewall“ entwickelt sich China zur digitalen Supermacht: Mehr als 200 Millionen Chinesen surfen im Netz, und 550 Millionen telefonieren mobil. 2015 werden neun von zehn Chinesen Zugang zu digitalen Diensten haben.
  • Chinas neue Blätte sind human, leserfreundlich, informativ und vorallem objektiv

    Chinas Zeitungsmarkt : Sie schenken Mut

    Der Zeitungsmarkt in China wächst. Auch wenn kritische Kommentare gefährlich und politische Spekulationen nahezu unbekannt sind, ist die Berichterstattung freier geworden. Die neuen Blätter sind human, leserfreundlich, informativ und - objektiv.
  • Suche nach Schutz: Einen Tag nach der Niederschlagung der Studentenbewegung am 4. Juni 1989

    Journalismus in China : Ungebrochener Recherchegeist

    Chinas Mediensituation ist heute durch zwei gegensätzliche Wirklichkeiten gekennzeichnet, durch Pluralisierung und Kritik ebenso wie durch Kontrolle und Unterdrückung. Aber die chinesischen Journalisten halten nicht still.
  • Die Eröffnungsfeier fand international viel Anerkennung und überzeugte chinesische Kritiker

    Wie China sich feiert : Olympische Macht

    Die olympische Eröffnungsfeier diente China auch dazu, sein Verhältnis zur Welt ins Bild zu setzen. Die Inszenierung blieb meist zurückhaltend. Nur andeutungsweise wurde ein chinesischer Universalanspruch erkennbar.
  • Ein Massenspektakel zum Auftakt : Die Spiele sind eröffnet - das Feuer brennt

    Im Vogelnest zu Peking rumste, krachte und glitzerte es, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Schaut her, lautet dabei Chinas Signal der Eröffnungsfeier: Wir sind die Zukunft. Um 23.36 Uhr eröffnete Staatspräsident Hu Jintao die Spiele. Kunstturn-Olympiasieger Li Ning entzündete das Feuer.
  • Probe zur Eröffnungsfeier: 30.000 Komparsen

    Die Geheimnisse der Eröffnungsfeier : Eine Parabel auf Chinas Aufstieg

    China will der Welt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele „die Essenz seiner Kultur und seine Vision demonstrieren“. 90.000 Zuschauer werden im „Vogelnest“ die Zeremonie erleben, Milliarden weltweit an den Fernsehschirmen. Wer das olympische Feuer entzünden wird? Staatsgeheimnis!
  • Pekings gebrochene Versprechen : Locker und lustig wird es nicht werden

    Kein Smog, freie Berichterstattung und „humanistische Spiele“: Das waren Versprechen, die Chinas Führung vor Olympia gemacht hat. Je näher die Spiele rücken, desto offensichtlicher wird, dass sie diese Versprechen nicht wird einhalten können.
  • Seit Jahren hat die Partei- und Staatsführung auf Olympia hingearbeitet

    China : Bis die Spiele vorbei sind

    Um Chinas Rang als Sportnation braucht sich die Parteiführung keine Sorgen zu machen - um ihr Image im Ausland hingegen schon. Von humanistischen oder grünen Spielen ist nicht mehr die Rede, zuletzt stand nur noch die Sicherheit im Vordergrund.
  • Zimmer frei: Pekings Vermieter sitzen auf Überkapazitäten

    Zimmer frei : Pekings Vermieter haben sich mit Olympia verrechnet

    Sie wollten schnell verdienen, doch nun kommen weniger Gäste als erwartet. Hoteliers und private Zimmervermieter forderten überzogene Preise und sitzen auf freien Zimmern. Nach Olympia erwarten viele eine Immobilienkrise in Peking.
  • Olympische Nervosität : Sicherheit geht über alles

    Über Wohl und Wehe der Olympiagäste wachen 80.000 Sicherheitskräfte und 300.000 Kameras. Nichts Unvorhergesehenes soll passieren. Das ungute Gefühl, dass vielen Besuchern vermittelt wird, nimmt die Führung hin: Für die Sicherheit bietet sie alle Kräfte auf.
  • Proteste in Peking : Chinas Albtraum

    Was die Sicherheitskräfte mit aller Macht verhindern wollten, passierte doch: Tibet-Unterstützer entfalteten mitten in Peking Transparente. Allerdings wirkt die Anwesenheit ausländischer Journalisten offenbar mäßigend: Gegen die Demonstranten wurde keine Gewalt angewendet.
  • Anti-chinesischer Aufstand in Tibet im März

    Wegen Tibet-Politik : Spanien macht China den Prozess

    Ort der Klage: Madrid. Die Angeklagten: zwei chinesische Minister, zwei Armeegeneräle und drei für Tibet zuständige Funktionäre. Möglich wird das nun zugelassene Verfahren durch ein Gesetz, das Klagen wegen Völkermordes auch dann gestattet, wenn keine spanischen Staatsangehörigen betroffen sind.
  • Peking : Demonstration beim Fackellauf - Route geändert

    Genau solche Aktionen wollte die chinesische Polizei verhindern: Ausländische Studenten haben am ersten Tag des olympischen Fackellaufes durch Peking am Olympia-Park demonstriert. Daraufhin wurde die Route für den Lauf geändert.
  • Rüstungspolitik : Die Sorge vor einem starken China

    Olympische Harmonie sollte nicht darüber täuschen, dass China militärisch aufrüstet. Wie kann das von außen beschränkt werden? Von den drei Optionen - Sanktionspolitik, Präventivkrieg und Rüstungskontrollabkommen - ist nur eine realistisch.
  • Chinas Wirtschaftspolitik : Die Spiele als Missverständnis

    Die Athleten fliegen ein, die Hauptstadt ist gesäubert - und die Gastgeber sind so nervös wie nie zuvor. Nichts, aber auch gar nichts darf aus chinesischer Sicht schiefgehen während der Olympischen Spiele in Peking. Sie könnten ein Signal für Chinas Öffnung sein.
  • „Der Zauber der ersten – noch eher unverbindlichen – Begegnungen ist verflogen”

    Gastbeitrag : Deutsche Chinapolitik jenseits des Wunschdenkens

    Peking steht vor Olympia – und die deutsche Chinapolitik vor der Frage, ob sie aus mehr besteht als aus frommen Wünschen. Die erhoffte gesellschaftliche Öffnung Chinas wird nicht durch Schweigen gegenüber Fehlentwicklungen befördert. Eine Replik auf den Außenminister.
  • Die perfekte Benutzeroberfläche: Der Linglong-Turm

    Olympia : Die Angst vor China

    Zensur, Tibet, Menschenrechte, Doping - und an fast jeder Ecke ein Soldat: Dass Olympia nach Peking nicht mehr dasselbe sein wird wie vorher, schwant manchem Olympier vor der Eröffnung dieser politischen Spiele. Der Fackellauf ist schon entzaubert, jetzt will China auch im Sport seine Stärke beweisen.
  • Jacques Rogge hält sich nun selbst für naiv

    Peking 2008 : Zu Gast beim Zensor

    Hat IOC-Präsident Rogge allen Ernstes geglaubt, dass er China schon zu einem entspannten Umgang mit der Pressefreiheit bewegen werde? Über den Charakter dieses Herrschaftssystems kann niemand im Unklaren gewesen sein.