https://www.faz.net/-gpf-91pj0

Wahlkampf : CDU blockt zweites TV-Duell ab

  • Aktualisiert am

Bundeskanzlerin Angela Merkel Bild: AFP

Die Bundeskanzlerin wird nicht an einem zweiten Duell mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz teilnehmen. CDU-Generalsekretär Tauber lässt wissen: „Zu dem Thema ist alles gesagt.“

          1 Min.

          Die CDU lehnt ein zweites Fernsehgespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ab. „Zu dem Thema ist alles gesagt“, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber am Mittwoch. „Angela Merkel hat gerne an einem TV-Duell teilgenommen. Dieses Format hat sich bewährt. Und dabei belässt sie es.“

          Schulz hatte einen zweiten direkten Schlagabtausch im Fernsehen gefordert. Schon vor dem ersten Duell am 3. September war über weitere solche Sendungen diskutiert worden, die Merkel aber abgelehnt hatte. Stattdessen gaben die Spitzenkandidaten von CDU und SPD in den vergangenen Tagen in separaten Fernsehsendungen Interviews und stellten sich den Fragen von Bürgern.

          Schulz und die SPD liegen in Umfragen mit Werten von 21 bis 24 Prozent bis zu 16 Punkte hinter Merkels CDU und der CSU zurück. Auch das von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 übertragene TV-Duell brachte bislang nicht den von der SPD erhofften Aufschwung in den Umfragen.

          Rosenheim : Merkel bei Wahlkampfauftritt ausgepfiffen

          Weitere Themen

          Europas Kampfflugzeug der Zukunft schmiert ab

          Gastbeitrag : Europas Kampfflugzeug der Zukunft schmiert ab

          Deutschland und Frankreich machen sich gegenseitig das Leben schwer. Dem größten gemeinsam Rüstungsprojekt FCAS droht das Aus. Es wäre eine Bankrotterklärung für Europa. Ein Gastbeitrag.

          Kellner als Kontrolleure?

          Kontaktdatensammlung : Kellner als Kontrolleure?

          Falsche Kontaktangaben in Restaurants und Cafés sollen mit bis zu 1000 Euro Bußgeld geahndet werden. Aber wer soll es zahlen und wie kann es überhaupt verfolgt werden? Die Kanzlerin selbst stiftete Verwirrung.

          Topmeldungen

          Rupert Stadler sitzt in München im Gerichtssaal.

          Früherer Audi-Chef : Mit der S-Klasse zum Gericht

          Rupert Stadler hat eine neue Rolle: Er muss sich im Diesel-Prozess verantworten. Früher, in seiner Rolle als Vorstandschef der prestigeträchtigen VW-Marke Audi, fand er mehr Gefallen an öffentlichen Auftritten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.