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CDU : Koch will sich auf Hessen konzentrieren

  • Aktualisiert am

Koch will in Hessen bleiben Bild: dpa

Ministerpräsident Roland Koch will seine Arbeit in den nächsten Jahren auf Hessen konzentrieren. Seine Zukunft hänge nicht an „magischen Zahlen“ wie 2006, dem Jahr der Bundestagswahl, sagte Koch.

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          Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat bekräftigt, seine Arbeit in den nächsten Jahren eindeutig auf Hessen konzentrieren zu wollen, die Arbeit habe eindeutig Priorität. Er strebe eine "Runderneuerung" der Staatsverwaltung des Bundeslandes an, so daß Hessen "ein Stück vornedran" sei, wenn die Konjunktur wieder anziehe, sagte er im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

          Koch verteidigte die Sparbeschlüsse seines Kabinetts als harte, aber notwendige Entscheidungen. Er zeigte indes auch dafür Verständnis, daß die von den Kürzungen Betroffenen nicht in Jubel ausbrächen. Die Menschen vertrauten Politikern, die in schwierigen Zeiten klare Entscheidungen träfen aber mehr als jenen, die beinahe täglich die "populistische Welle" übten.

          Zukunft hänge nicht an „magischen Zahlen“

          Seine Rolle in der Diskussion um die Steuerreform empfindet Koch nicht als Niederlage. Im Gegenteil, seine Aktivitäten hätten Hessen "hunderte Millionen zusätzlicher Schulden" erspart. Seine politische Zukunft hänge nicht an "magischen Zahlen", wie etwa 2006, dem Jahr der Bundestagswahl, äußert der CDU-Politiker.

          An Positionskämpfen in seiner Partei wolle er nicht beteiligt sein, auf die Frage nach dem nächsten Kanzlerkandidaten der Union werde er in keiner denkbaren Fragevariante einsteigen. Seine Empfehlung, den früheren Vorsitzenden der Unionsbundestagsfraktion, Wolfgang Schäuble, zum nächsten Bundespräsidenten zu wählen, begründete er damit, daß dieser in einer sehr schwierigen Phase Deutschlands eine vertrauenswürdige, aber auch intellektuell anspruchsvolle Führung garantiere.

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