Probleme bei der Bundeswehr :
Wehrbeauftragte schlägt Rückkehr der Musterung vor

Lesezeit: 2 Min.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl will den Nachwuchsmangel bei der Bundeswehr beheben.
Die Bundeswehr leidet unter fehlendem Nachwuchs. Nun schlägt die Wehrbeauftragte vor, künftig alle jungen Menschen eines Jahrgangs zur Musterung einzuladen. Die Aussetzung der Wehrpflicht will sie aber nicht rückgängig machen.

Mit Blick auf die Nachwuchsgewinnung der Bundeswehr hat die Wehrbeauftragte Eva Högl vorgeschlagen, künftig alle jungen Menschen eines Jahrgangs zur Musterung einzuladen. Die SPD-Politikerin sprach sich in einem Interview des Nachrichtenportals „t-online“ gegen eine Rückkehr zur Wehrpflicht aus. Aber die Idee eines verpflichtenden „Dienstjahres für Deutschland“, das im zivilen oder militärischen Bereich abgeleistet werden könne, finde sie „diskussionswürdig“. „Man könnte wie in Schweden einen gesamten Jahrgang junger Leute für die Bundeswehr zur Musterung einladen. Und sie dann, sofern sie wehrfähig sind, selbst entscheiden lassen, ob sie sich engagieren wollen oder nicht.“ Diese Musterung sollte sich dann an alle Geschlechter richten, forderte Högl.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.