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Bundeswehr : Struck: Es war ein Schlaganfall

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Struck : Alle Vorfälle prüfen Bild: AP

Verteidigungsminister Struck hat erstmals eingestanden, vor zwei Monaten mit ernsten gesundheitlichen Problemen gekämpft zu haben. „Ich habe in der Nacht vom 9. zum 10. Juni einen leichten Schlaganfall erlitten“, sagte Struck.

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          Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) hat eingestanden, daß er wegen eines Schlaganfalls knapp zweieinhalb Monate seine Amtsgeschäfte nicht ausüben konnte. „Ich habe in der Nacht vom 9. zum 10. Juni einen leichten Schlaganfall erlitten", sagte Struck an seinem ersten Arbeitstag nach seiner Genesungspause der „Bild"-Zeitung.

          Das Verteidigungsministerium hatte bisher erklärt, Struck habe Kreislauf-Probleme und einen Schwächeanfall erlitten. In den vergangenen Wochen hatte sein Ressort zudem mehrmals Spekulationen zurückgewiesen, Struck werde aus gesundheitlichen Gründen bald seinen Ministerposten aufgeben.

          „Wieder hundertprozentig einsatzfähig

          Struck sagte, nach einer Behandlung im Berliner Universitätsklinikum Charité sei er nun wieder gesund und wolle sein Amt mindestens bis zum Ende der Legislaturperiode ausüben. „Die gesundheitlichen Probleme sind ausgeräumt - und ich bin wieder hundertprozentig einsatzfähig.“ Struck fügte hinzu: „Ich habe dem Kanzler gesagt: Du kannst auf mich zählen. Bis 2006 auf jeden Fall - und wenn der Wähler es will, dann auch darüber hinaus.“

          Am 9. Juli war Struck erstmals nach seiner Erkrankung wieder in der politischen Öffentlichkeit aufgetreten, als er im Bundestag an einer Abstimmung teilnahm. Dabei wirkte er dünner und schwächer. Gesprächspartner hatten zudem von leichten Sprachstörungen bei Struck berichtet.

          Am Dienstag startet der Minister zu seiner Sommerreise, auf der er sich bis Ende August in zahlreichen Truppenstandorten vor Ort ein Bild von der Lage der Bundeswehr verschafft. Struck ist seit Juli 2002 Verteidigungsminister.

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