https://www.faz.net/-gpf-87z4y

Bundeswehr rüstet auf : Leyens Cyberwehr

  • -Aktualisiert am

Angesichts der täglichen Angriffe auf die öffentlichen wie privaten Netze im Internet, ist es höchste Zeit, dass die Bundeswehr ihre Cyber-Aktivitäten bündelt. Dazu müssen auch Mittel zum Angriff gehören.

          1 Min.

          Dass Kriege heute auch im Internet geführt werden, ist eine nicht mehr ganz taufrische Einsicht. Deshalb wundert man sich, dass das Verteidigungsministerium erst jetzt auf die Idee kommt, einen Stab zu bilden, um die Aktivitäten der Bundeswehr auf diesem Gebiet zu bündeln.

          Erstaunlich ist auch die geringe Zahl der Soldaten, die mit dem Thema bisher befasst sind. Angesichts der bekannten Szenarien und der täglichen Angriffe auf die öffentlichen wie privaten Netze in Deutschland ist es höchste Zeit, dass sich die Bundeswehr hier auf den aktuellen Stand bringt.

          Große Militärmächte wie die Vereinigten Staaten, Russland oder China bauen ihre Cyber-Einheiten schon seit Jahren auf und betrachten sie als normalen Teil der Streitkräfte. Richtig ist die Entscheidung, dass die Bundeswehr nicht nur Kapazitäten zur Abwehr vorhalten soll, sondern auch Mittel zum Angriff. Der Cyberspace unterscheidet sich zwar in mancher Hinsicht von einem realen Operationsraum. Aber im Ernstfall muss man auch hier in der Lage sein, einem Gegner Schaden zuzufügen.

          Nikolas Busse

          Verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik.

          Folgen:

          Weitere Themen

          Mit Corona-Impfpass in den Urlaub? Video-Seite öffnen

          Vorbild Israel : Mit Corona-Impfpass in den Urlaub?

          Geimpften mit einer Art Passierschein Urlaubsreisen ermöglichen – in der EU mehren sich die Forderungen nach einem Impfpass in der Corona-Pandemie. Andere Stimmen warnen vor einer Zwei-Klassen-Gesellschaft und Privilegien für Geimpfte.

          Topmeldungen

          Ausschnitt aus dem Gemälde von Edvard Munch „Der Schrei“.

          „Desaster“ und „Versagen“ : Die Republik leidet unter Massenpsychose

          Das Land entrüstet sich über „Desaster“ und „Versagen“. Eine Sau nach der anderen wird durchs Dorf gejagt. Das verleiht ein Gefühl von Macht, zerstört aber das Vertrauen in die Demokratie.
          Maybrit Illner hat in ihrer Sendung am 25.02.2021 mit ihren Gästen über die Frage „Lockern, aber sicher - geht das?“ diskutiert.

          TV-Kritik: „Maybrit Illner“ : „Wir können einfach nicht mehr“

          Deutschland steht vor der dritten Corona-Welle, aber alle reden über Wege aus dem Lockdown. Ob „sichere“ Lockerungen möglich sind, wollte Maybrit Illner mit Ihren Gästen diskutieren. Dabei wurde eine andere Frage zum unvorhergesehen Hauptthema.
          Er hatte gut reden, doch hat man ihm im Internet den Saft abgedreht: Donald Trump, hier bei einem Auftritt Anfang Januar dieses Jahres in Dalton, Georgia.

          Donald Trump ohne Netz : Sendet er jetzt selbst?

          Bei Facebook und Instagram ist der frühere Präsident gesperrt. Das macht Donald Trump zu schaffen. Manche meinen, er könnte einen eigenen Kanal gründen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.