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Aserbaidschan stellt sich quer : Bundeswehr kommt mit Militärtransportern nicht mehr nach Afghanistan

  • Aktualisiert am

Ein Tornado der Bundeswehr und eine amerikanische Boeing C-17 Globemaster III stehen auf dem Flugfeld in Schönefeld. Bild: dpa

Eine Sprecherin bestätigt einen entsprechenden Bericht. Das Problem bestehe seit Ende März. In die Bresche springen die Amerikaner.

          Weil Aserbaidschan die nötigen Überfluggenehmigungen verweigert, kann die Bundeswehr derzeit nicht mit ihren eigenen Truppentransportern nach Afghanistan fliegen. Einen entsprechenden Bericht des „Spiegel“ bestätigte am Sonntag eine Sprecherin des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr. Demnach besteht das Problem seit Ende März, das Auswärtige Amt versucht in Gesprächen, eine Lösung mit Aserbaidschan zu finden.

          Um ihre Soldaten von und nach Afghanistan zu transportieren, weicht die Bundeswehr nun auf C-17-Truppentransporter der amerikanischen Streitkräfte aus. Für die Bundeswehr ergäben sich „keine Nachteile“ daraus, sagte die Sprecherin weiter. Nach ihren Angaben gibt es einen Disput mit Aserbaidschan auf „militärpolitischer Ebene“. Die amerikanische Luftwaffe fliegt laut „Spiegel“ eine andere Route nach Europa.

          Normalerweise fliegt die Luftwaffe dem Bericht zufolge wöchentlich über Zentralasien nach Mazar-i-Scharif in Nordafghanistan, dabei wird meist ein A310 der Luftwaffe eingesetzt.

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