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Provokanter CSU-Stratege : Dobrindt, der Profi

Alexander Dobrindt steht in einem Fahrstuhl des Jakob-Kaiser-Hauses des Bundestags Bild: dpa

Landesgruppenchef der CSU, das war der perfekte Job für Alexander Dobrindt in der zu Ende gehenden Legislaturperiode. Der Oberbayer konnte in eine neue Rolle schlüpfen – und erntete sogar Anerkennung vom politischen Gegner.

          9 Min.

          Einer der Gewinner dieser Legislaturperiode ist Alexander Dobrindt. Vor vier Jahren war er die Nummer vier der CSU, hinter Horst Seehofer, Markus Söder und Manfred Weber, dem Europapolitiker. Heute ist Dobrindt, der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, unumstritten die Nummer zwei, hinter Söder. Es war Dobrindt, mit dem sich der Parteichef im Kampf um die Kanzlerkandidatur eng abstimmte, der zu später Stunde in Berlin versuchte, Schäuble und Co. doch noch von einem Kandidaten Söder zu überzeugen. Dass ihm das nicht gelang, hat seine Position in Berlin eher gefestigt als geschwächt. So kann er dort auch künftig der starke Mann der CSU sein.

          Timo Frasch
          Politischer Korrespondent in München.

          Sollte seine Partei der nächsten Bundesregierung angehören, werden die Posten, die für sie abfallen, von Leuten aus der Landesgruppe besetzt werden. Dobrindt hat darauf gedrungen.

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