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Von Fahren bis Bauen : Wie die Parteien das Klima retten wollen

So sollte es nach Meinung fast aller Parteien an mehr Orten in Deutschland aussehen: Windpark im Sönke-Nissen-Koog an der Nordsee Bild: dpa

CDU, SPD und Grüne wollen die nächste Regierung anführen und den Klimawandel aufhalten. Wo sich ihre Programme unterscheiden, wo sie sich ähneln – und wo sie vor allem auf das Prinzip Hoffnung setzen.

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          Der Klimawandel ist ein zentrales Thema dieses Wahlkampfes. An wuchtigen Worten, die den Kampf gegen die Erderwärmung zu einer entscheidenden Aufgabe der künftigen Bundesregierung erklären, spart keine der drei Parteien, die einen Kanzlerkandidaten oder eine Kanzlerkandidatin haben. „Den Klimawandel zu stoppen ist eine Menschheitsaufgabe“, heißt es bei der SPD, die Grünen sprechen von der „Existenzfrage unserer Zeit“, die CDU von der „Bewahrung der Schöpfung“, zu der das christliche Menschenbild verpflichte. Wie lösen die Parteien die Erwartungen ein, die sie selbst schaffen?

          Andreas Nefzger
          Redakteur in der Politik.
          Timo Steppat
          Redakteur in der Politik.

          Grundsätzlich fühlen sich alle drei Parteien dem Pariser Klimaabkommen verpflichtet und dem Ziel, die menschengemachte Erwärmung der Erde auf maximal 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. CDU und SPD halten dafür an den bekannten Reduktionszielen für Deutschland fest – 65 Prozent weniger Treibhausgase im Jahr 2030, ein Minus von 88 Prozent 2040, Klimaneutralität 2045. Die Grünen wollen „das ungenügende Klimaschutzgesetz und den Klimaschutzplan überarbeiten und – im Einklang mit dem höheren neuen europäischen Klimaziel – das deutsche Klimaziel 2030 auf 70 Prozent anheben“.

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