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Bundestagswahl : Umfrage: SPD fällt zurück - Union und FDP legen zu

  • Aktualisiert am

Rückenwind für Angela Merkel: Im direkten Kanzlerduell hätte ihr Konkurrent Martin Schulz keine Chance. Bild: AP

Die schlechten Nachrichten für die Sozialdemokraten reißen nicht ab. Die Union steigt hingegen in der Wählergunst. Die FDP zieht gleich mit Linkspartei, Grünen und AfD.

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          Die SPD hat einer Umfrage zufolge in der Wählergunst deutlich eingebüßt. Das zeigt der am Mittwoch vorgelegte Stern-RTL-Wahltrend, der noch vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am Sonntag erhoben wurde.

          Demnach verloren die Sozialdemokraten im Bund drei Prozentpunkte und fielen auf 26 Prozent zurück. Die CDU/CSU hingegen legte im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte zu und kam auf 38 Prozent. Die FDP gewann einen Punkt und verbesserte sich auf acht Prozent. Keine Veränderungen gab es bei Linkspartei (acht Prozent) sowie Grünen und AfD (jeweils sieben Prozent).

          Die Zahlen, erhoben vom Meinungsforschungsinstitut Forsa, sehen Union und SPD demnach 12 Prozentpunkte auseinander. Das sind drei Punkte mehr als in der Umfrage des Instituts Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung.

          Umfrage

          , Umfrage von:
          Quelle: wahlrecht.de Alle Ergebnisse aus Bund und Ländern

          Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich laut der Umfrage des Forsa-Instituts 50 Prozent aller Wahlberechtigten für Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) entscheiden und 24 für den SPD-Kandidaten Martin Schulz.

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