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Umfrage vor Bundestagswahl : Union baut Vorsprung auf SPD aus

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Baut ihren Vorsprung auf die SPD mit der Union aus: Angela Merkel Bild: dpa

Vor der Bundestagswahl kann die Union den Abstand auf die SPD weiter vergrößern: In einer Umfrage kommt sie auf 39 Prozent, die Sozialdemokraten bleibt bei 24 Prozent.

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          Gut fünf Wochen vor der Bundestagswahl kann die Union einer Umfrage zufolge ihren Vorsprung vor der SPD weiter ausbauen. CDU/CSU legen im aktuellen „Sonntagstrend“ des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die „Bild am Sonntag“ einen Prozentpunkt zu und kommen jetzt auf 39 Prozent. Die SPD verharrt bei 24 Prozent.

          Die Linke verliert zwar einen Punkt, kann aber mit neun Prozent den dritten Platz verteidigen. Die Grünen gewinnen einen Punkt hinzu und liegen mit acht Prozent nun gleichauf mit der FDP. Die AfD verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und liegt bei sieben Prozent. Die sonstigen Parteien kommen zusammen auf fünf Prozent.

          Für den „Sonntagstrend“ befragte Emnid zwischen dem 10. und 16. August insgesamt 1426 repräsentativ ausgewählte Menschen. Die Frage lautete: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“

          Wie eine weitere Emnid-Erhebung für die „Bild am Sonntag“ ergab, hält eine Mehrheit der Deutschen das Bemühen um gleiche Bildungschancen sowie den Kampf gegen Altersarmut und Kriminalität für die Top-Wahlkampfthemen. Die Begrenzung von Zuwanderung sowie die Elektromobilität sind für die Bundesbürger hingegen nicht von herausragender Bedeutung für die Wahlentscheidung. In der Umfrage gaben 75 Prozent an, sie hielten die Schaffung gleicher Bildungschancen für alle Kinder für äußerst wichtig oder sehr wichtig bei ihrer Stimmabgabe.

          Kaum Interesse an Verteidigungsausgaben

          Das Thema „Altersarmut verhindern“ halten 70 Prozent der Befragten für äußerst oder sehr wichtig, den Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus jeweils 69 Prozent. Dagegen bewerteten lediglich 29 Prozent die Begrenzung der Zuwanderung als äußerst oder sehr wichtig für ihre Wahlentscheidung. Eine Attraktivitätssteigerung der Elektromobilität ist demnach für 26 Prozent von sehr großer Bedeutung.

          Die mit Abstand geringsten Zustimmungswerte erhielt in der Umfrage eine mögliche Steigerung der Verteidigungsausgaben: Nur neun Prozent halten dies für äußerst oder sehr wichtig.

          Für die Erhebung befragte Emnid am vergangenen Mittwoch und Donnerstag 1009 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger. Die Fragestellung lautete: „Wie wichtig sind Ihnen für Ihre Stimmabgabe bei der Bundestagswahl die folgenden Aufgabenbereiche?“ Die Befragten konnten zwischen den Kategorien äußerst wichtig, sehr wichtig, wichtig, eher wichtig und unwichtig wählen.

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