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ARD-„Deutschlandtrend“ : Union baut Vorsprung auf Grüne nach Hochwasser aus

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In Nordrhein-Westfalen haben sie schon koaliert, im Bund würden sie es gern: FDP-Chef Christian Lindner und der CDU-Vorsitzende Armin Laschet Ende Juni in Düsseldorf. Bild: Marcel Kusch/dpa

Bei der Sonntagsfrage von infratest dimap hat sich nicht viel bewegt, doch die leichten Verschiebungen zeigen: Die Grünen können von der Diskussion nach der Flutkatastrophe offenbar nicht profitieren. Union, FDP und SPD legen zu.

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          Knapp zwei Monate vor der Bundestagswahl gibt es bei der Parteienpräferenz laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap ein wenig Bewegung. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union nach dem vom Institut erhobenen ARD-„Deutschlandtrend“ auf 29 Prozent der Stimmen. Die Grünen wären demnach mit 19 Prozent zweitstärkste Kraft.

          Bei der SPD würden 16 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz machen. Für die AfD würden sich zehn Prozent entscheiden. Die FDP käme auf zwölf Prozent der Stimmen, die Linke auf sechs Prozent.

          Nur leichte Verschiebungen

          Für Union, SPD und FDP ist das im Vergleich zum Vormonat ein Gewinn von jeweils einem Prozentpunkt. Die Grünen, die AfD und die Linke verlieren jeweils einen Prozentpunkt.

          Die repräsentative Umfrage unter 1188 Wahlberechtigten in Deutschland wurde am Dienstag und Mittwoch und damit nach der Hochwasser-Katastrophe im Westen Deutschlands in der vergangenen Woche durchgeführt.

          Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Das Institut gibt eine statistische Fehlertoleranz von zwei bis drei Prozentpunkten an. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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