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Steinbrück und die große Koalition : Nicht wie Hindenburg

Achtung, keine Kandidatensatire: Steinbrück will nicht den Steigbügelhalter für Angela Merkel machen.

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          Damit auch alle verstehen, dass es sich in diesem Fall nicht um Kandidatensatire zur Auflockerung eines stocksteifen Wahlkampfs handelt, hat Steinbrück es noch einmal gesagt: Er wolle „nicht erneut“ den „Steigbügelhalter“ für Frau Merkel machen.

          Dabei wäre die Wiederholung gar nicht nötig gewesen, denn dieser Berufswunsch ist hierzulande ohnehin kaum noch anzutreffen.

          Der Steigbügelhalter ist bei den Deutschen unten durch, seit dieser Titel Hugenberg, von Papen und Hindenburg dafür verliehen worden ist, Hitler in den Sattel geholfen zu haben.

          Dass auch Steinbrück nicht länger dieser Berufsgenossenschaft angehören will, versteht sich daher wohl von selbst.

          Noch weiter führende Vergleiche, also von den Personen, denen bereits auf’s Pferd geholfen wurde und noch geholfen werden soll, wären vollends abwegig, mit einer Ausnahme vielleicht. Schließlich musste auch schon einmal ein Kaiser einem Papst den Stratordienst leisten. Barbarossa brauchte allerdings keine Angst zu haben, dass Alexander III. ihm beim Steigbügelhalten auf den Mittelfinger tritt.

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