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Gespräche mit der FDP : Scholz’ erstes Machtwort

Vielen Dank für die Blumen: Olaf Scholz am Montag im Willy-Brandt-Haus. Bild: Reuters

Die SPD-Spitze versucht, die FDP gefügig zu machen – doch der Kanzlerkandidat macht deutlich: Sein Stil ist das nicht. Olaf Scholz spricht lieber von Freunden.

          3 Min.

          Am Montagmittag reichte es Olaf Scholz das erste Mal. Der SPD-Kanzlerkandidat hatte seit Sonntagabend mit verfolgt, wie die Spitze seiner Partei die FDP durch Drohungen und Beleidigungen gefügig zu machen versuchte. Dann sprach er ein Machtwort: Sein Stil ist das nicht.

          Peter Carstens
          Politischer Korrespondent in Berlin

          Viel geschlafen hatte Scholz nicht, war aber doch ausgeschlafen genug, um zu erkennen, dass da aus seiner Sicht etwas in die ganz falsche Richtung lief. Schlecht übereinander zu reden, das sei keine Option, sagte Scholz auf einer Pressekonferenz nach der SPD-Präsidiumssitzung, wo die Partei unverblümt über den weiteren Kurs beraten hatte. Die Sitzung dauerte länger als erwartet. Und reden, so Scholz danach, solle und dürfe jeder mit jedem: „Es ist völlig okay, wenn die, mit denen wir zusammenarbeiten wollen, auch untereinander sprechen. Wir wollen eine Regierung, die auf Vertrauen aufbaut.“

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