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SPD-Generalsekretär Klingbeil : „Das Jamaika-Vorbild nach der letzten Wahl ist abschreckend“

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil vergangenen Freitag auf einer Wahlkampfveranstaltung in Köln. Bild: dpa

Die SPD muss vor allem der FDP jetzt gute Angebote machen, um sie in eine Ampel-Koalition zu ziehen. Generalsekretär Lars Klingbeil spricht im Interview über Mindestlohn und Vertraulichkeit – und dass er sehr optimistisch sei.

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          Herr Klingbeil, von Olaf Scholz heißt es, es gebe bei Sondierungsgesprächen „keine roten Linien“. Von welchen Wahlversprechen wird die SPD jetzt abrücken müssen?

          Mona Jaeger
          Stellvertretende verantwortliche Redakteurin für Nachrichten und Politik Online.

          Wir wollen ernsthafte Gespräche führen, weil wir das hinbekommen wollen. Es liegen ja große Aufgaben vor uns: die Modernisierung des Landes, ein ambitionierter Klimaschutz, die Stärkung von Europa. Es geht auch darum, den Respekt in der Gesellschaft zu stärken, mit einem Mindestlohn und bezahlbaren Mieten. Damit gehen wir in die Verhandlungen. Aber das machen wir vertraulich.

          Konkret: Wie bekommen Sie die FDP dahin, dass sie einen Mindestlohn von zwölf Euro mitträgt, so wie die SPD das fordert?

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