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Sonntagstrend : SPD verliert in Wählergunst

  • Aktualisiert am

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) bei einer Kabinettssitzung am 3. Mai 2017 im Bundeskanzleramt Bild: dpa

In vier Wochen haben die Sozialdemokraten fünf Prozentpunkte verloren und liegen nun acht Punkte hinter der Union. Linke und AfD kommen auf jeweils neun Prozent.

          Die SPD verliert einer Umfrage zufolge weiter in der Wählergunst. Die Sozialdemokraten kämen aktuell nur noch auf 28 Prozent der Stimmen, einen Punkt weniger als in der Vorwoche, berichtete die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf eine Erhebung des Instituts Emnid. Damit habe die SPD in den vergangenen vier Wochen fünf Prozentpunkte abgegeben. CDU/CSU hielten ihren Stimmenanteil hingegen konstant bei 36 Prozent. Auch die übrigen Parteien blieben faktisch unverändert:

          Die Linke und die AfD kämen auf je neun Prozent, die Grünen auf sieben und die FDP auf sechs Prozent. Auf die sons­ti­gen Par­tei­en ent­fal­len 5 Pro­zent.

          Noch deut­li­cher wäre der Vor­sprung der Union, wenn nur Frau­en wäh­len dürf­ten: Bei den Wäh­le­rin­nen er­reicht die Union 41 Pro­zent, die SPD kommt auf 31 Pro­zent. Die AfD würde es mit nur 4 Pro­zent nicht in den Bun­des­tag schaf­fen. Bei den Män­nern kommt die Par­tei da­ge­gen auf 14 Pro­zent. Das ent­ge­gen­ge­setz­te Bild zeigt sich bei den Grü­nen. Bei den Wäh­le­rin­nen er­rei­chen sie 11 Pro­zent, bei den Män­nern nur 4 Pro­zent. 

          Für den Sonn­tags­trend hat Emnid zwi­schen dem 27. April und dem 3. Mai 2017 re­prä­sen­ta­tiv aus­ge­wähl­te Per­so­nen be­fragt. Frage: „Wel­che Par­tei wür­den Sie wäh­len, wenn am nächs­ten Sonn­tag Bun­des­tags­wah­len wären?“

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