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Sonntagsfrage : AfD legt trotz Petrys Rückzug wieder zu

  • Aktualisiert am

Frauke Petry beim AfD-Parteitag in Köln Bild: EPA

Die Streitigkeiten in der AfD belasten nicht das Abschneiden in den Umfragen. Die Union hält den Abstand zur SPD – nur bei der Kanzlerpräferenz tut sich was.

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          Die Union hält die SPD nach wie vor auf Abstand: In einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Zeitschrift „Stern“ kommen CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche unverändert auf 36 Prozent, die SPD hält 30 Prozent. Die AfD kann sich nach dem Verzicht ihrer Parteichefin Frauke Petry auf eine Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl um einen Punkt auf 9 Prozent verbessern; sie ist damit drittstärkste Kraft. Die Linkspartei büßt einen Prozentpunkt ein, sinkt auf 8 Prozent, die Grünen gewinnen leicht hinzu und liegen bei 7 Prozentpunkten. Die FDP verbleibt bei 6 Prozent. Ein Viertel der Befragten zählt zur Gruppe der Nichtwähler und Unentschlossenen.

          Bei der Kanzlerpräferenz kann sich SPD-Chef Martin Schulz leicht verbessern und  liegt damit 14 Prozentpunkte hinter Angela Merkel. Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich 44 Prozent aller Wahlberechtigten für sie entscheiden und 30 Prozent für ihren Herausforderer Schulz. Merkels Rückhalt bei den eigenen Anhängern ist mit 90 Prozent stärker als der von Schulz bei den SPD-Anhängern (74 Prozent).

          Umfrage

          , Umfrage von:
          Quelle: wahlrecht.de Alle Ergebnisse aus Bund und Ländern

          Wie Forsa außerdem in einer Umfrage herausfand, sind die beiden Spitzenkandidaten der AfD, Alice Weidel und Alexander Gauland, den meisten Deutschen nicht bekannt. Ein Fünftel der Deutschen hat mal von Alexander Gauland gehört, 16 Prozent schon mal den Namen „Björn Höcke“ gehört zu haben. Die Umfrage wurde, wie auch die Erhebung zur Sonntagsfrage, bis vergangenen Freitag durchgeführt – sie entstand also nicht unter dem Eindruck des AfD-Parteitags am Wochenende in Köln.

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